NETPEC2: Negative Emissionstechnologien mittels photo-elektrochemischer Methoden

Das Projekt NETPEC2 entwickelt Methoden, um CO₂ mittels künstlicher Photosynthese in Speicherprodukte wie zum Beispiel Kohleflocken umzuwandeln. Insbesondere soll die Effizienz des Umwandlungsprozesses gesteigert und ein Prototyp entwickelt werden.

Wie kann Kohlendioxid aus der Atmosphäre entnommen und der darin enthaltene Kohlenstoff in langfristig lagerfähige Materialien gespeichert werden? Das Projekt NETPEC – kurz für „Negative Emission Technologies based on Photo Electro Chemical Methods“ – untersucht den Einsatz künstlicher Photosynthese um diesen Prozess zu ermöglichen. In einer ersten Projektphase entwickelte das Team bereits neuartige Katalysatoren und testete diese im Labor – mit vielversprechenden Ergebnissen. 

Das Ziel des Folgeprojekts NETPEC2 ist es, diesen Ansatz zu erweitern und die bisher eingesetzten Flüssigmetallkatalysatoren so weiterzuentwickeln, dass die Effizienz gesteigert und ein vollständiger Prototyp entwickelt werden kann. 

Dazu fokussiert sich das Projekt auf die Entwicklung und Verbesserung der elektro-katalytischen Prozesse zur Herstellung von Kohleflocken und Oxalat, in denen das aus der Atmosphäre entzogene CO₂ gebunden wird. Dies sind chemische Produkte, die bereits als effiziente CO₂-Speicher identifiziert wurden. Am Ende des Forschungsvorhabens stehen Tests des Prototyps, um diesen unter realistischen Einsatzbedingungen zu evaluieren.

Projektwebseite: https://netpec.org/

 

Projektleitung:

Name: Dr. Matthias M. May
Institution: Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, Universität Tübingen
Anschrift: Auf der Morgenstelle 15, 72076 Tübingen
E-Mail: matthias.may@uni-tuebingen.de

Name: Prof. Kira Rehfeld
Institution: Fachbereich Geowissenschaften, Geo- und Umweltforschungszentrum (GUZ), Universität Tübingen
Anschrift: Schnarrenbergstr. 94/96, 72076 Tübingen
E-Mail: kira.rehfeld@uni-tuebingen.de


Projektpartner:

  • Prof. Axel Groß, Institut für Theoretische Chemie, Universität Ulm
  • MSc. Tobias Deprie, Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse, Karlsruher Institut für Technologie
  • Dr. Matthias May, Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, Universität Tübingen
  • Prof. Kira Rehfeld, Fachbereich Geowissenschaften, Geo- und Umweltforschungszentrum, Universität Tübingen 

 

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