CDRterra II: Forschung von Methoden zur CO₂-Entnahme aus der Atmosphäre – Carbon Dioxide Removal (CDR)
Zur Erreichung der Treibhausgasneutralität bis 2045 muss der Atmosphäre dauerhaft CO₂ entzogen werden. Die BMFTR-Fördermaßnahme CDRterra erforscht Technologien sowie politische, ökologische und gesellschaftliche Fragen zu CDR-Methoden an Land.
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert Forschungsprojekte von CDRterra II mit insgesamt rund 33 Millionen Euro.
Verschiedene Projekte untersuchen sowohl grundlagenorientierte Fragen zu einzelnen landbasierten CDR-Methoden als auch Querschnittsfragen, jeweils, um ein besseres Verständnis der technischen, ökonomischen, regulatorischen oder gesellschaftlichen Hemmnisse der Umsetzung der CDR-Methoden zu gewinnen und diese zu überwinden.
Im Fokus der Projekte stehen unter anderem:
- Technologische Innovationen: Von der Entwicklung von Baumaterialien auf Basis des schnell wachsenden Miscanthus, über Capture-Technologien in Biogasanlagen bis zu elektrochemischen und photoelektrochemischen Verfahren.
- Querschnittsthemen: Governance einer Kaskaden-Nutzung von Biomasse, sozioökonmische Hürden für das Carbon Farming, Integration von CDR in die EU-Klimapolitik, Fragen des Monitoring, Reporting und Überprüfung des erreichten CO2-Entzugs (MRV-Systeme), Auswirkungen des Klimawandels auf die Effizienz einzelner Methoden.
Das Synthesevorhaben „CDRSynTra2“ führt die Arbeit aus der ersten Phase fort und analysiert übergreifend die Ergebnisse aller geförderten Verbünde und verknüpft sie mit der Forschungsmission „Marine Kohlenstoffspeicher als Weg zur Dekarbonisierung" der Deutschen Allianz Meeresforschung (CDRmare) zu marinen CDR-Methoden. Ziel ist es, Potenziale, Risiken und Voraussetzungen verschiedener Ansätze übergreifend zu bewerten und daraus Empfehlungen zur Umsetzung zu entwickeln (mehr Projektseite CDRterra).
Forschungsprojekte
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