Digital GreenTech - Umwelttechnik trifft Digitalisierung

Wie kann Künstliche Intelligenz dabei helfen Recyclingverfahren zu verbessern? Mit welchen digitalen Tools können Wasserversorgungs- und entsorgungsnetze effizienter überwacht und gesteuert werden? Wie können komplexe Stoffströme in Echtzeit nachverfolgt werden? Diese und weitere Fragen sollen mit der neuen Förderrichtlinie "Digital GreenTech - Umwelttechnik trifft Digitalisierung" im Rahmen des BMBF-Aktionsplans „Natürlich.Digital.Nachhaltig“ beantwortet werden.

Mit der Förderrichtlinie "Digital GreenTech - Umwelttechnik trifft Digitalisierung" sollen  durch die Verknüpfung digitaler Technologien mit Umwelttechnologien innovative, nachhaltige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen in den Anwendungsfeldern Wasserwirtschaft, nachhaltiges Landmanagement und Geotechnologie sowie Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft entwickelt werden.

Die neuen Ansätze und Verfahren sollen zur Schonung der natürlichen Ressourcen oder zur Minderung von Umweltbelastungen in Deutschland und weltweit im Sinne von Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit beitragen. Damit wird das Erreichen der globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen unterstützt.

Folgende inhaltliche Schwerpunkte können bearbeitet werden:

  • Daten intelligent nutzen

  • Systeme vernetzen

  • Autonome Systeme schaffen

  • Digitale Interaktionen

 

 

Durch die Bekanntmachung vom 02. März 2020 (BAnz AT 09.03.2020 B3) wurden zwei Förderlinien zur Förderung ausgeschrieben: Kurzprojekte und Langprojekte.

Die Laufzeit der Forschungs- und Entwicklungsprojekte - Langprojekte genannt - beträgt in der Regel zwei Jahre, in Ausnahmefällen drei Jahre. 

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt, bestehend aus Projektskizze (eine Vorlage erhalten Sie hier) und anschließendem förmlichem Förderantrag.

In einer zusätzlichen Förderlinie können Kurzprojekte mit einer maximalen Laufzeit von sechs Monaten gefördert werden. Ziel dieser Kurzprojekte ist die Ausarbeitung eines Konzeptes und das Gewinnen von Partnern. Darauf aufbauend kann zu einem späteren Zeitpunkt ein Langprojekt beantragt werden.

Mit der Änderungsbekanntmachung vom 22. April 2020 (BAnz AT 27.04.2020 B8) wurde der erste Bewertungsstichtag auf den 30. Juni 2020 verschoben. Eine Übersicht der zu diesem Stichtag ausgewählten Projekte finden Sie weiter unten im Text.

In einer zweiten Änderungsbekanntmachung vom 31.Mai 2021 (BAnz AT 08.06.2021 B3) wurde der zweite Bewertungsstichtag vom 31.Oktober 2021 auf den 31. Oktober 2022 verschoben. Außerdem wurden die Förderlinien Kurzprojekte und Wissenschaftliches Querschnittsprojekt gestrichen, die Forschungsthemen fokussiert und der Ansprechpartner neu benannt.

 

Weitere Informationen können Sie den Bekanntmachungen entnehmen.
Beachten Sie bitte auch unsere FAQ zur Antragsstellung

Wissenschaftliches Querschnittsprojekt

Seit Mai 2021 führt die Gesellschaft für Informatik e.V. das Wissenschaftliche Querschnittsprojekt NetDGT durch. Zu den Zielen gehören die Förderung des Austauschs zwischen den Projekten, die Analyse und Synthese der Ergebnisse der geförderten Forschungsvorhaben sowie Transferaktivitäten.

Kurzprojekte

Aus den zum ersten Stichtag (30.6.2020) eingereichten Projektskizzen wurden 23 Projekte zur Förderung ausgewählt (Laufzeit 1.11.2020 – 30.4.2021 bzw. 1.12.2020 bis 31.5.2021).

Übersicht der laufenden Projekte

Langprojekte

Von den zum ersten Stichtag (30.6.2020) eingereichten Projektskizzen für Langprojekte wurden 11 zur Förderung ausgewählt. Die Projekte starten im zweiten Quartal 2021, im Regelfall mit zweijähriger Projektlaufzeit.

Übersicht der laufenden Projekte

Vernetzungsangebot

Um die Vernetzung auf digitalem Wege zu unterstützen, bietet das Wissenschaftliche Querschnittsprojekt NetDGT die LinkedIn-Gruppe „Digital GreenTech" an.

 

Nachrichten zur Maßnahme

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