06.02.2015 09.11.2018
Bekanntmachung
Auswahlphase
Förderphase

Wettbewerb Zukunftsstadt

Kommunen sind zentrale Orte der Gesellschaft und spielen eine entscheidende Rolle auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft. Ob Klimaanpassung, Energiewende, sichere Arbeit, bezahlbares Wohnen, nachhaltige Mobilität, Zuwanderung oder demografischer Wandel: Die Herausforderungen für Kommunen zur Umsetzung einer nachhaltigen Stadtentwicklung sind enorm. Wenn Kommunen diese meistern wollen, müssen sie Bürger und Wissenschaft in ihre Entscheidungen mit einbeziehen.

Mit dem Wettbewerb „Zukunftsstadt" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) werden Teams aus Bürgern, Wissenschaft, lokaler Politik, Wirtschaft und Verwaltung mit ihren Vorstellungen in ihren Kommunen an einen Tisch gebracht. Der Wettbewerb soll zeigen: Die Städte der Zukunft sind ein Gemeinschaftsprojekt.

Insgesamt umfasst der Wettbewerb „Zukunftsstadt" drei Phasen: von der Entwicklung einer Vision über die Planung der Umsetzung bis hin zur Umsetzung selbst. In der 1. Phase wurden dafür in 51 Kommunen aus dem gesamten Bundesgebiet nachhaltige und ganzheitliche Visionen 2030+ gemeinsam mit Bürgern, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft entwickelt.

Eine unabhängige Expertenjury hat im Juli 2016 23 Kommunen für die 2. Phase des Wettbewerbs ausgewählt, um ihre Ideen für eine lebenswerte und nachhaltige Stadt weiterzuentwickeln und in umsetzungsreife Konzepte zu überführen. Dafür erhalten die Kommunen jeweils bis zu 200.000 Euro. Beteiligt sind die Kommunen: Konstanz, Berlin Mierendorff-Insel, Landkreis Rottal Inn, Amt Peental/Loitz, der „Wattenmeer Achter", Oberhausen, Zubra (Bebra), Bocholt, Finsterwalde, Norderstedt, Recklinghausen, Bottrop, Halle, Wolfsburg, Ulm, Sprendlingen, Gelsenkirchen, Dresden, Freiburg, Lüneburg, Ludwigsburg, Friedrichstadt und Bad Hindelang.

Die überzeugendsten Konzepte aus bis zu acht Kommunen sollen dann in 3. Phase im Reallabor realisiert werden. Partner des Wettbewerbs „Zukunftsstadt" sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund sowie der Deutsche Landkreistag.

Zuletzt geändert am