Aufbereitung von Biogas mit Ionenaustauscherharzen und Latentwärmespeichermaterialien - ABIoLa

Das Energiekonzept der Bundesregierung sieht vor, dass die Erneuerbaren Energien bis 2020 insgesamt 35 Prozent am Bruttostromverbrauch ausmachen sollen. Ein Teil dieser Energie kann durch die Produktion von Biogas gedeckt werden. Biogas kann außerdem im Erdgasnetz transportiert und gespeichert werden, was Produktion und Verbrauch zeitlich und räumlich trennt. Voraussetzung dafür ist aber die Aufbereitung des Biogases in Erdgasqualität, wozu vor allem das Kohlenstoffdioxid aus dem Rohbiogas abgetrennt werden muss. Eine solche Biogasaufbereitung ist zurzeit aber nur für Großanlagen lohnend. Während Einspeiseanlagen durchschnittlich etwa 650 Kubikmeter Methan pro Stunde aufbereiten, kann eine durchschnittliche Biogasanlage nur etwa ein Fünftel davon produzieren.

Projektziele
Wie ein Biogasaufbereitungsverfahren auch bei kleineren Anlagen wirtschaftlich realisierbar ist, will das Verbundprojekt ABIoLa unter Koordination des Instituts für Feuerungs- und Kraftwerkstechnik der Universität Stuttgart (IFK) untersuchen.

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Projektleitung
Universität Stuttgart - Institut für Feuerungs- und Kraftwerkstechnik (IFK)
Rubitherm Technologies GmbH

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