Entwicklung einer Hochleistungsmembran für den Einsatz in Hochtemperatur-Brennstoffzellen - Nachwuchsgruppe PSUMEA-2

PEM-Brennstoffzellen (Polymer Electrolyte Membrane - PEM) könnten, neben Batterien, ein wichtiger Bestandteil einer zukünftigen Elektro-Mobilität werden. Sie erlauben Reichweiten, die denen herkömmlicher Automobile vergleichbar sind, und als Brennstoff benötigen sie Wasserstoff, der verhältnismäßig einfach durch Elektrolyse mittels regenerativ erzeugter elektrischer Energie herstellbar ist. Darüber hinaus könnten PEM-Brennstoffzellen überall dort Anwendung finden, wo die Kapazität von Batterien nicht ausreicht. Kernstück einer Membran-Brennstoffzelle ist die einige zehn bis hundert Mikrometer dünne Polymermembran. Die derzeit übliche Membran verhindert aber, dass PEM-Brennstoffzellen mit geringeren Mengen Edelmetallkatalysatoren und in einem vereinfachten System betrieben werden können. Protonenleitfähigkeit und chemische Stabilität wären dann nicht mehr ausreichend.

Projektziele
Das Projekt PSUMEA-2 verfolgt einen neuen Ansatz aus der Kohlenwasserstoffchemie und stellt für die PEM-Brennstoffzelle neue Kohlenwasserstoffmembranen her. Der Einsatz einfacher Blendverfahren soll zu einer deutlichen Kostenreduktion führen und ihre Vorteile, wie geringe Gasdurchlässigkeit und Entsorgung in der Platin-Rückgewinnung, erhalten.

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Projektleitung
Max-Planck-Institut für Festkörperforschung

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