GLOCON: Globaler Wandel - lokale Konflikte? Landkonflikte in Lateinamerika und Subsahara-Afrika im Kontext interdependenter Transformationsprozesse

Die wissenschaftliche Nachwuchsgruppe GLOCON befasst sich mit dem Zusammenhang von globalem Wandel und lokalen Konflikten um Land. Globale Wandelprozesse wie der Klimawandel, der Rohstoffboom und die Nahrungsmittelpreiskrise führen weltweit zu Veränderungen in der Landnutzung. Dabei kommt es vielerorts zu Konflikten um Land. Mit Blick auf die sozialen Strukturen, die staatlichen Politiken und die institutionelle Seite richtet die Nachwuchsgruppe ihr Interesse auf die soziale und politische Vermittlung globalen Wandels.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Projekts GLOCON entwickeln einen methodisch-konzeptionellen Rahmen zur Analyse global-lokaler Interaktionen. Hiervon ausgehend werden Konflikte um Land in unterschiedlichen Staaten Afrikas und Lateinamerikas analysiert: Kolumbien, Brasilien, Burkina Faso und Ghana. Aufbauend auf den Fallstudienergebnissen werden die Theoriebildung weitergeführt sowie die Chancen und Grenzen der politischen Gestaltbarkeit globaler Wandelprozesse in Bezug auf Konflikte um Land ausgelotet.

Projektziele
Ziele der Forschung sind empirisch begründete Aussagen über den Zusammenhang von globalem Wandel und lokalen Konflikten um Land zu formulieren, Theorien zu global-lokalen Wirkungszusammenhängen zu entwickeln und praxisrelevante Trendaussagen zur politischen Handlungsorientierung zu treffen.

Projektleitung
Dr. Kristina Dietz und Jun.-Prof. Dr. Bettina Engels
Freie Universität Berlin
Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften
Boltzmannstr. 1
14195 Berlin
Tel. +49 30 83 85 3090
E-Mail: Kristina.dietz@fu-berlin.de
E-Mail: Bettina.engels@fu-berlin.de

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