Klimaschutz: Instrumente und Politiken nach COP21

Der Fokus dieses Themenschwerpunktes der Fördermaßnahme „Ökonomie des Klimawandels“ liegt auf der Frage, wie und mithilfe welcher Instrumente und politischen Maßnahmen die Klimaschutzziele erreicht werden können, die 2015 in Paris beschlossen wurden. Welche Bedeutung kommt dabei den national festgelegten Beiträgen zu und wie kann die Entwicklung eines (globalen) Kohlenstoffmarktes zum Erfolg beitragen? Mit Blick auf langfristige Klimaschutzziele werdenauch weitreichende, langfristige, wirtschaftliche Wirkungen und Auswirkungen auf die globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) berücksichtigt.

Klimapolitische Instrumente und Maßnahmen werden in diesem Themenschwerpunkt vor allem in Hinblick auf ihre langfristigen wirtschaftlichen Effekte, ihre Leistungsfähigkeit und möglichen Wechselwirkungen bewertet und erforscht. Dabei wird die Gesamtbilanz aller Auswirkungen ebenso berücksichtigt, wie der jeweilige wirtschaftliche, soziale und politische Kontext.

In der Betrachtung möglicher Klimaschutzmaßnahmen spielen besonders die Auswirkungen der von den Unterzeichnerstaaten des Pariser Abkommens national festgelegten Beiträge (sog. „Nationally Determined Contributions" – NDCs) eine wichtige Rolle. Ein zentrales klimaökonomisches Instrument ist die Entwicklung eines (globalen) Kohlenstoffmarktes. Daher soll die Leistung vorhandener Emissionshandelssysteme bewertet sowie Maßnahmen zur Vermeidung von Carbon Leakage, die Koordinierung von CO2-Preisen und Möglichkeiten zur Verknüpfung und Weiterentwicklung der Emissionshandelssysteme untersucht werden.

Ziel des Themenschwerpunktes ist es, aus den Forschungsprojekten wichtige Schlussfolgerungen für die Gestaltung von Politiken und die Wahl von Instrumenten – sowohl im nationalen als auch internationalen Kontext – abzuleiten und in ganz unterschiedlichen Formaten für gesellschaftliche und politische Akteure zugänglich zu machen.

Der Themenschwerpunkt 2 „Klimaschutz: Instrumente und Politiken nach COP21" wird koordiniert durch:

  • Marc Frick
    ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH Mannheim
    E-Mail: Marc.Frick@zew.de
  • Prof. Dr. Achim Wambach
    ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH Mannheim
    E-Mail: Wambach@zew.de
  • Prof. Dr. Martin Kesternich
    ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH Mannheim
    E-Mail: Martin.Kesternich@zew.de

Folgende Projekte werden im Rahmen des Schwerpunkts gefördert:

Forschungsprojekte

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