06.02.2015 31.12.2022
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Wettbewerb Zukunftsstadt

Kommunen sind zentrale Orte der Gesellschaft und spielen eine entscheidende Rolle auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft. Ob Klimaanpassung, Energiewende, sichere Arbeit, bezahlbares Wohnen, nachhaltige Mobilität, Zuwanderung oder demografischer Wandel: Die Herausforderungen für Kommunen zur Umsetzung einer nachhaltigen Stadtentwicklung sind enorm. Wenn Kommunen diese meistern wollen, müssen sie Bürgerinnen und Bürger und Wissenschaft in ihre Entscheidungen mit einbeziehen.

Mit dem Wettbewerb „Zukunftsstadt" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) werden Teams aus Bürgerinnen und Bürgern, Wissenschaft, lokaler Politik, Wirtschaft und Verwaltung mit ihren Vorstellungen in ihren Kommunen an einen Tisch gebracht.

Insgesamt umfasst der Wettbewerb „Zukunftsstadt" drei Phasen: von der Entwicklung einer Vision über die Planung der Umsetzung bis hin zur Umsetzung selbst. In der ersten Phase wurden in 51 Kommunen aus dem gesamten Bundesgebiet nachhaltige und ganzheitliche Visionen 2030+ gemeinsam mit Bürgern, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft entwickelt. Eine unabhängige Expertenjury hat im Jahr 2016 insgesamt 23 Kommunen für die zweite Phase des Wettbewerbs ausgewählt, um ihre Ideen für eine lebenswerte und nachhaltige Stadt weiterzuentwickeln und in umsetzungsreife Konzepte zu überführen.

Für die aktuelle, dritte Phase des Wettbewerbs „Zukunftsstadt" wählten die Expertinnen und Experten der Jury die überzeugendsten acht Konzepte für die Umsetzung in Reallaboren bis 2022 aus. Beteiligt sind die Kommunen: Amt Peenetal/Loitz, Bocholt, Norderstedt, Lüneburg, Ulm, Gelsenkirchen, Dresden und Friedrichstadt.

Partner des Wettbewerbs „Zukunftsstadt" sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund sowie der Deutsche Landkreistag.

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