Mongolei: Deutsche und mongolische Partner entwickeln ein Umwelt-Monitoring-System für Flussauen

Wasser ist in der Mongolei ein rares Gut: Der Industrialisierungsgrad des Landes steigt ebenso wie der Ressourcenbedarf der dort lebenden Bevölkerung. Bergbau, Industrie und Weidewirtschaft gefährden vielerorts Grundwasser und Oberflächengewässer. Besonders stark davon betroffen ist das Kharaa-Flussgebiet im Norden der Mongolei, das deshalb als Modellregion für das Projekt „Integriertes Wasserressourcen-Management in Zentralasien“ ausgewählt wurde. Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW) bauen dort gemeinsam mit mongolischen Partnern ein innovatives Monitoring-System für Flussauen auf.