Nachhaltige Mobilitätsforschung stärken

Eine nachhaltige Mobilität benötigt eine starke Forschung, die Innovationen entwickelt und sie in der Praxis erprobt. Das BMBF stärkt daher die Mobilitätsforschung mit zwei Fördermaßnahmen im Rahmen der Forschungsagenda „Nachhaltige urbane Mobilität“, für die in dieser Legislaturperiode 34 Millionen Euro bereitstehen.

Szene urbane Mobilität mit Fahrrad, Bus und PKW (connel_design/AdobeStock)
Nachhaltige urbane Mobilität
Foto: connel_design/AdobeStock

 

Folgende Fördermaßnahmen wurden im Rahmen der Forschungsagenda "Nachhaltige urbane Mobilität" veröffentlicht:

1) MobilitätsWerkStadt 2025: Mit dem Wettbewerb MobilitätsWerkStadt 2025 will das BMBF Kommunen dabei unterstützen, gemeinsam mit zentralen Akteuren und Multiplikatoren aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft den Wandel des Mobilitätssektors zu gestalten. Einreichungsfrist für Skizzen: 31.03.2019

2) MobilitätsZukunftsLabor 2050: Gefördert werden sollen interdisziplinäre Forschungsprojekte, die neue systemische Ansätze entwickeln und Grundlagen für innovative Mobilitätskonzepte der Zukunft schaffen. Einreichungsfrist für Skizzen: 28.04.2019.

 

Die Forschungsagenda "Nachhaltige urbane Mobilität" etabliert Mobilität als neuen thematischen Schwerpunkt der Leitinitiative Zukunftsstadt. Sie ist die Grundlage und der strategische Rahmen für die Forschungsförderung sowie die innovationspolitische Begleitung des BMBF im Themenbereich systemische urbane Mobilität und wird vom DLR-Projektträger, Sozial-ökologische Forschung koordiniert. Sie integriert die Ergebnisse partizipativer Konsultationsprozesse, in deren Rahmen zahlreiche Expertinn und Experten aus Wissenschaft, Kommunen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft ihre Perspektiven, Bedarfe und Ideen eingebracht haben, u.a. der Agenda-Prozess zur thematischen Weiterentwicklung der Sozial-ökologischen Forschung.