r4-Nachwuchsgruppen erfolgreich in zweite Runde gestartet

Vielversprechende Ergebnisse zur Rohstoffeffizienz wurden beim Treffen der r4-Nachwuchsgruppen in Berlin präsentiert. Die im Rahmen der Fördermaßnahme „r4 – Bereitstellung wirtschaftsstrategischer Rohstoffe" geförderten Nachwuchsgruppen wurden nach drei Jahren erfolgreich evaluiert und starten in die zweite Phase.
Forschen für Ressourceneffizienz: Die r4-Nachwuchsgruppen (Stefanie Roth/Projektträger Jülich)
Forschen für Ressourceneffizienz: Die r4-Nachwuchsgruppen.
Foto: Stefanie Roth/Projektträger Jülich

Alena Bleicher, Dirk Tischler und Philipp Weis forschen zu unterschiedlichsten Fragen der Rohstoffeffizienz. Welche Aspekte der heimischen Rohstoffgewinnung sind für die Akzeptanz der Gesellschaft wichtig? Wie kann man aus hochkomplexen Lösungen selektiv wertvolle Metalle gewinnen? Und wie können wir die Zusammensetzung von Lagerstätten besser vorhersagen? Das alles sind hochrelevante Fragestellungen, die die drei Nachwuchsforscher im Rahmen ihrer vom Bundesforschungsministerium geförderten Projekte untersuchen.

Beim Projektträger Jülich stellten die Nachwuchsforscher am 22. September ihre Zwischenergebnisse vor und tauschten sich zu Fragen des akademischen Werdegangs und der Beantragung neuer Forschungsprojekte aus. Unterstützt wurden sie dabei von Vertretern der Förderberatung des Bundes und der Nationalen Kontaktstelle Umwelt. Von beiden erhielten die drei Gruppen Informationen zu nationalen und europäischen Förderinitiativen. Im Rahmen der Fördermaßnahme „r4" werden alle Nachwuchsforscher auch intensiv durch das Begleitvorhaben „r4-INTRA" betreut. Prof. Woidasky von der Hochschule Pforzheim betonte, wie wichtig eine frühzeitige Vernetzung für die Karriere der Jungakademiker ist.

Mit der erfolgreichen Evaluierung nach drei Jahren Laufzeit ist ein wichtiger Meilenstein für die drei Projekte erreicht. Es wurden nicht nur wichtige Forschungsziele bereits erreicht, auch akademisch sind die Gruppenleiter erfolgreich. So sind zum Beispiel alle drei Forscher aktiv in die Lehre an unterschiedlichen Universitäten eingebunden. Das gewährleistet, dass ihre Forschungsergebnisse einen Weg in die Ausbildung künftiger Generationen finden. In den kommenden zwei Jahren können die drei Gruppen ihre vielversprechenden Arbeiten fortführen und sich weiterhin in der Fachgemeinschaft etablieren.