Water JPI Joint Call 2017 | Projekt Kick-off

Die Joint Programming Initiative „Water Challenges for a Changing World“ (Water JPI) veröffentlichte 2017 den Call „Water resources management in support of the United Nations Sustainable Development Goals (UN SDGs)“. Acht transnationale Forschungsprojekte haben sich bei dem Auswahlprozess durchgesetzt und konnten Anfang Februar 2019 mit dem Kick-off Meeting in Paris starten.

Logos der 17 Sustainble Development Goals. (United Nations)
Sustainable Development Goals
Foto: United Nations

Im Rahmen des Joint Call 2017 werden acht Projekte mit einer Fördersumme von 6,8 Mio. Euro gefördert. Das Interesse war groß, so wurden 67 Pre-proposals zum 10. Oktober 2017 eingereicht. Nach einer ersten Begutachtung (step1) wurden 35 Konsortien aufgerufen ein full-proposal einzureichen. Nach einer weiteren Begutachtung (step2) erfolgte die Förderentscheidung und Auswahl der acht zu fördernden Projekte im September 2018. Die Erfolgsquote lag bei 11%.

Das BMBF beteiligt sich an fünf transnationalen Projekten mit einer Fördersumme in Höhe von 2,1 Mio. Euro. Insgesamt sind Partner aus sechs Europäischen Ländern (Belgien, Deutschland, Frankreich, Norwegen, Schweden und Zypern) sowie Brasilien und Südafrika involviert. Die ausgewählten Projekte decken ein breites Themenfeld ab und sollen in den folgenden zwei bis drei Jahren die Umsetzung der wasserbezogenen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen unterstützen.

Projekte mit deutscher Beteiligung:

  • URBWAT – Accessible Greywater Solutions for Urban Informal Townships in South Africa – Coordinator: Craig Sheridan (Südafrika) – Partner: Deutschland (UFZ), Schweden

  • SMART-Control - Smart framework for real-time monitoring and control of subsurface processes in Managed Aquifer recharge applications – Coordinator: Catalin Stefan (TU Dresden, Deutschland) – Partner: Brasilien, Frankreich, Zypern - https://smart-control.inowas.com/
  • MadMacs - Mass development of aquatic macrophytes – causes and consequences of macrophytes removal for ecosystem structure, function, and services – Coordinator: Susanne Schneider (Norwegen) – Partner: Deutschland (IGB), Südafrika, Frankreich, Brasilien
  • IoT.H2O - IoT for Supervision and Control of Water Systems – Coordinator: Harald Roclawski (TU Kaiserslautern, Deutschland) – Partner: Belgien, Frankreich, Brasilien - https://www.mv.uni-kl.de/IoTDotH2O/#hero

  • IDOUM - Innovative Decentralized and low cost treatment systems for Optimal Urban wastewater Management – Coordinator: Serge Chiron (Frankreich) – Partner: Deutschland (Helmholtz Zentrum München), Brasilien, Südafrika

Weitere Informationen finden Sie hier.