Zukunftsfähige Stromnetze

Wie werden die Netze ausgebaut und bleiben gleichzeitig stabil? Was sind die besten Konzepte für die Energieverteilung? Wissenschaftler, Stadtwerke, Kommunen und die Verbraucher haben dazu ganz unterschiedliche Ansätze und Antworten. Auf einer Statuskonferenz am 22. und 23. September 2016 in Berlin haben über 270 Politiker, Wissenschaftler und Unternehmer über die neusten Entwicklungen in der Netzforschung diskutiert, Informationen ausgetauscht und sich miteinander vernetzt. Die Themen Netzplanung und Netzausbau, das dezentrale Netz, Informations- und Kommunikationstechnik und Systemdienstleistungen standen im Vordergrund.

 

 Impulsvortrag Achim Zerres, Bundesnetzagentur (Sandra Birkner)

Statuskonferenz Zukunftsfähige Stromnetze: Impulsvortrag von Achim Zerres, Bundesnetzagentur


Foto: Sandra Birkner

Mit der Energiewende hat sich Deutschland ehrgeizige Ziele gesetzt. Der zu erwartende Strombedarf soll bis 2050 zu 80 Prozent aus regenerativen Quellen gedeckt werden. Die Energieversorgung soll nachhaltiger werden, die Energieeffizienz steigen. Dabei spielen die Stromnetze eine Schlüsselrolle - denn die Übertragungs- und Verteilnetze müssen auch bei schwankender Stromeinspeisung aus Wind und Sonne stabil funktionieren.

2013 hat die Bundesregierung die gemeinsame Förderinitiative „Zukunftsfähige Stromnetze“ gestartet. Herausragendes Merkmal der Initiative ist die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Seit dem Startschuss der Initiative wurden über 300 Forschungsvorhaben mit insgesamt rund 140 Millionen Euro bewilligt. Die ersten Forschungsergebnisse haben Wissenschaftler auf dieser Statuskonferenz präsentiert und diskutiert. Außerdem hat die Veranstaltung die Netzwerkbildung der Teilnehmer unterstützt, die für eine erfolgreiche Weiterführung der Projekte so wichtig ist.

Alle relevanten Informationen zur Forschungsinitiative Stromnetze finden Sie hier.