Zweite Statuskonferenz des Förderschwerpunkts „Ökonomie des Klimawandels“

Unter dem Motto "Forschung zur Klimaökonomie gemeinsam gestalten" trafen sich Vertreter aus Wissenschaft und Praxis am 11. und 12. November in Berlin zur zweiten Statuskonferenz des Förderschwerpunkts „Ökonomie des Klimawandels“.
Redner steht neben einer Leinwand und spricht in ein Mikrophon (IfW / Tanja Hagelberg)
Ökonomie des Klimawandels: Eröffnung der Konferenz durch Staatssekretär Dr. Georg Schütte, BMBF
Foto: IfW / Tanja Hagelberg

"Der Klimawandel ist nicht nur ein naturwissenschaftliches Phänomen, dem wir allein mit technischen Lösungen begegnen können. Der Klimawandel ist auch eine ökonomische und politische Herausforderung, die uns in Zukunft ein deutliches Umsteuern und große gesellschaftliche Anpassungsleistungen abverlangen wird. Gerade die sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Forschung leistet hier einen wichtigen Beitrag", sagte Staatssekretär Georg Schütte zur Eröffnung der Konferenz in Berlin.

Der erste Konferenztag stand im Zeichen des Dialogs zwischen Forschung und Praxis über die Schwerpunkte zukünftiger Forschung. Zunächst wurde über Projektergebnisse des Förderschwerpunkts sowie Impulse aus dem begleitenden Dialog zur Klimaökonomie informiert. Zudem erhielten die Praktiker Gelegenheit, ihre Sicht auf die aktuellen Herausforderungen durch den Klimawandel und daraus resultierende Forschungsbedarfe einzubringen.

Der zweite Konferenztag legte den Fokus darauf, wie die Themen des Vortags strukturell und inhaltlich in der Forschungspraxis umgesetzt werden können. Ergänzend zu Inhalten und Organisation zukünftiger Forschung zur Klimaökonomie wurden dabei auch die besonderen Herausforderungen inter- und transdisziplinärer Forschung berücksichtigt.

Der Förderschwerpunkt „Ökonomie des Klimawandels“ verfolgt dabei eine primär volkswirtschaftliche Perspektive. Mit dem begleitenden „Dialog zur Klimaökonomie“, der den Förderschwerpunkt seit 2014 ergänzt hat, wurde außerdem der Brückenschlag in die Praxis ermöglicht. Die wissenschaftlichen Ergebnisse wurden in Richtung Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft vermittelt und diskutiert. Mit einer zweiten Förderphase „Ökonomie des Klimawandels“ soll nun an diese Arbeiten angeknüpft werden. 

 

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