01.12.2017 31.12.2022
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Economics of Climate Change (Phase II)

(only available in German) Mit dem „Übereinkommen von Paris" unter der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) hat sich die Weltgemeinschaft ambitionierte Klimaschutzziele gesetzt: die Begrenzung der globalen Erwärmung auf deutlich unter 2 °C, möglichst 1,5 °C, zu beschränken, die Fähigkeit zur Anpassung zu stärken und die Ausrichtung von Finanzflüssen an den Zielen des Übereinkommens zu erreichen. Die Weltklimakonferenz in Kattowitz (COP24) hat Ende 2018 für die weitere Umsetzung dieser ambitionierten Ziele wichtige gemeinsame Regelungen erarbeitet – und damit entsprechende Umsetzungserfordernisse unterstrichen.

Es stellt sich nun die Herausforderung, diese ambitionierte Zielsetzung auch tatsächlich zu erreichen. Wie sehen nachhaltige und realisierbare Transformationspfade hin zu einer kohlenstoffneutralen Gesellschaft aus? Wie wirksam sind verschiedene klimapolitische Instrumente und Politikmaßnahmen und wie sieht ein effizienter Politik-Mix aus? Wie können wir mit verbleibenden Klimarisiken umgehen, wie internationale Klimapolitik noch erfolgreicher gestalten?

Hierzu leistet die (klima-)ökonomische Forschung wichtige Beiträge und entwickelt im Rahmen des Förderschwerpunkts praktikable Lösungsvorschläge. Kluge Ansätze zur Erreichung der im Pariser Übereinkommen genannten Ziele bieten gleichzeitig die Chance zu einem Modernisierungsprogramm für Wirtschaft und Gesellschaft zu werden, durch das unsere Lebensqualität und Wirtschaftskraft langfristig gestärkt und zukunftsfähig werden können. Vor dem Hintergrund des Übereinkommens von Paris, aber auch der laufenden klimapolitischen Prozesse auf der nationalen (z.B. Klimaschutzplan 2050) und der europäischen (Klima- und Energiepaket 2020, Rahmen für die Klima- und Energiepolitik bis 2030) Ebene, ist anwendungsorientierte, wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Forschung zum Klimawandel immer stärker gefragt.

Das BMBF fördert hierzu seit Mitte 2018 im Zuge der Bekanntmachung des Förderschwerpunkts „Ökonomie des Klimawandels" 29 Projekte und ein Begleitvorhaben mit insgesamt 24 Mio. € und knüpft an die Ergebnisse der ersten Förderphase (2011-2015) an. Dabei werden folgende Themenschwerpunkte bearbeitet:

  • Klimaschutz und Transformation: Dekarbonisierung – Wettbewerbsfähigkeit – Lebensqualität
  • Klimaschutz: Instrumente und Politiken nach COP21
  • Umgang mit Klimarisiken
  • Internationale Klimapolitik

Zusätzlich gibt es ein Querschnittsthema „Finanzmärkte, Finanzwirtschaft und Finanzierung".

Um den Wissenstransfer der Ergebnisse zu unterstützen und den Austausch zwischen Forschung und Praxis zu intensivieren, werden die wissenschaftlichen Arbeiten des Förderschwerpunkts von einem „Dialog zur Klimaökonomie" begleitet. Der „Dialog zur Klimaökonomie" stärkt den Anwendungsbezug der wissenschaftlichen Forschung im gesamten Förderschwerpunkt durch einen Austausch mit Experten aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Gesellschaft. Weitere Informationen und einen Überblick über bisherige und geplante Aktivitäten im „Dialog zur Klimaökonomie" finden Sie hier.

Im Auftrag des BMBF (Referat 724 „Globaler Wandel – Klima, Biodiversität") betreut der Bereich „Umwelt und Nachhaltigkeit" des DLR Projektträgers die Fördermaßnahme „Ökonomie des Klimawandels" fachlich und administrativ.

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