Climate Service Center Germany (GERICS)

(only available in German)
Networking knowledge. Making knowledge usable. Providing information.
Prof. Guy Brasseur mit Bürgermeister Christoph Ahlhaus am Klimaglobus (DKRZ Deutsches Klimarechenzentrum)
Prof. Guy Brasseur and mayor Christoph Ahlhaus in front of "Klimaglobus"
photo: DKRZ Deutsches Klimarechenzentrum

Damit aus Ergebnissen der Klimasystemforschung aussagekräftige Grundlagen für Entscheidungen und Anwendungen in ganz unterschiedlichen Bereichen der Praxis werden können, besteht ein erheblicher Beratungsbedarf im Hinblick auf eine praktische Nutzung von Klimadaten. In der Hightech-Strategie hatte die Bundesregierung daher die Verbesserung der Informations- und Beratungsmöglichkeiten zu einer zentralen Aufgabe erklärt. Mit dem Climate Service Center wurde eine Plattform geschaffen, die eine neue Generation von Informations- und Beratungsangeboten entwickelt, um auf sorgfältig durchdachte Weise die Brücke zwischen Klimaforschung und den Nutzern von Klimadaten zu schlagen.

Das Climate Service Center wurde vom 01.06.2009 bis zum 31.05.2014 als Anschubfinanzierung durch das BMBF gefördert und am Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) erfolgreich aufgebaut. Mit dem Ende der BMBF-Projektförderung, also ab dem 01.06.2014, wurde es durch seine Institutionalisierung als selbstständige wissenschaftliche Organisationseinheit des HZG in der Helmholtz Gemeinschaft (HGF) unter dem neuen Namen Climate Service Center 2.0 verstetigt. Seit dem 20. Juli 2015 firmiert die Einrichtung unter der neuen Bezeichnung Climate Service Center Germany (GERICS) und hat seinen Sitz im Hamburger Chilehaus. Die Existenz dieser nationalen Dienstleistungseinrichtung an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Anwendung ist somit als ein elementarer Baustein für Klimaanpassung in Deutschland gesichert. Damit wird auch künftig ein wichtiger Beitrag zur Steigerung der Anpassungskompetenz in Deutschland geleistet.

 

Last update: 04.10.2011