„Roadshow Nachhaltige Entwicklung" startet in Schwerin

Ein zweitägiger Workshop in Schwerin ist die erste Station der „Roadshow Nachhaltige Entwicklung". Kommunale Entscheider erhalten am 22. und 23. März Einblicke, wie sie Energie, Wasser und Land in ihren Gemeinden gewinnbringend managen können.

Roadshow als Gespräch: Praxiserprobte Forschungsergebnisse präsentiert die Veranstaltung in Schwerin. (Projektträger Jülich)
Roadshow als Gespräch: Praxiserprobte Forschungsergebnisse präsentiert die Veranstaltung in Schwerin.
Foto: Projektträger Jülich

Ergebnisse der FONA-Forschung, die in Modellkommunen erprobt bzw. praktiziert werden, werden auf der Auftaktveranstaltung in Schwerin vorgestellt. Vertreter von Wissenschafts-Praxis-Teams präsentieren ihre Lösungen aus Energie- und Wasserversorgung und Landnutzung – Bausteine eines nachhaltigen Ressourcenmanagements für ländliche Städte und Gemeinden. Das Ziel der Veranstaltung: Gute Forschungsbeispiele bekannt zu machen und kommunale Entscheiderinnen und Entscheider zur Anwendung anzuregen. Dazu macht die „Roadshow“ 2018 in insgesamt vier Städten bundesweit Station.

„Es besteht kein Mangel an guten Forschungsergebnissen, jedoch beim Transfer dieser praktischen Anwendungen für Entscheider und Umsetzer.“, beschreibt Projektleiter Peter Heck das Ansinnen der „Roadshow“. Sein Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) organisiert die Veranstaltungsreihe und das gesamte zweieinhalbjährige Vorhaben. In einem zweiten Teil des Projekts im Jahr 2019 erstellen 25 Modellkommunen ihre eigenen Nachhaltigkeitsprojekte – mit wissenschaftlicher Begleitung. Gefördert wird die „Roadshow“ vom Bundesforschungsministerium.

Zum Auftakt-Workshop in Schwerin stellen die Erfinder und Macher u.a. vor: Agrophotovoltaik, eine Technologie, die Solarstrom erzeugt und gleichzeitig Landwirtschaft ermöglicht. Ein Controlling-Tool für das nachhaltige Management kommunaler Wasserwirtschaft. Bausteine eines urbanen Regenwassermanagements, mit dem sich Kommunen an den Klimawandel anpassen können. Landwirtschaftliche Modelle für kommunalen Hochwasserschutz, Nahrungsanbau und erneuerbare Energieerzeugung. Dazu gibt es Informationen, wie solche und ähnliche Vorhaben initiiert und finanziert werden können.

Das vollständige Programm.