Zur Präsentation der Ergebnisse der Bürgerbeteiligungsprojekte der  BMBF-Fördermaßnahme ZukunftsWerkStadt und Diskussion über die Umsetzung der entwickelten Konzepte und Maßnahmen findet heute, am 3. Juni 2013, die Bilanzveranstaltung der ZukunftsWerkStadt im Neuen Rathaus der Stadt Leipzig statt.


Die beteiligten Kommunen stellen ihre Projekte vor und diskutieren mit den Teilnehmern die Umsetzung der gemeinsam mit den Bürgern erarbeiteten Konzepte und Ideen. Dabei sollen offene Forschungsfragen identifiziert und Ansätze für die Weiterentwicklung und Fortsetzung der Fördermaßnahme ZukunftsWerkStadt entwickelt werden.

In 15 Städten und Landkreisen haben Bürger gemeinsam mit Wissenschaftlern, Politikern, Verbänden, Initiativen und der Stadtverwaltung Konzepte und Maßnahmen entworfen, um ihre Städte und Landkreise nachhaltig zu gestalten. Die Projekte der ZukunftsWerkStadt reichen dabei von der Entwicklung einer kreisweiten Nachhaltigkeitsstrategie über Konzepte zur Verbesserung des Fußverkehrs oder der Umsetzung einer Nullemissionsstadt bis hin zur Erarbeitung von Lösungsansätzen zur innovativen Daseinsvorsorge. Die Projektphase der im Wissenschaftsjahr 2012 initiierten Fördermaßnahme endet am 30. Juni 2013.


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Jochem Lunebach
, Leiter im Stadtplanungsamt Leipzig


„Positive Verhaltensänderungen geschehen nicht von selbst, sie brauchen einen politischen Rahmen und breite Akzeptanz.“


„Die Bereitschaft der Bürger an der Gestaltung ihres Umfeldes mitzuwirken wird wachsen – und wir müssen Formate finden um dieses zu ermöglichen.“


 

 

align=leftWilfried Kraus, Unterabteilungsleiter im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)


„Die ZukunftsWerkStadt war so erfolgreich, dass sie weitergeführt werden soll. Dieses ist keine Abschlussveranstaltung, sondern eine Bilanzveranstaltung.“


„Entscheidend ist, dass Bürger von Anfang an mitbestimmen können welche Themen auf der Tagesordnung stehen.“

 

 

 


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Prof. Dr.-Ing. Görge Deerberg
, Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits-, und Energietechnik UMSICHT


„Wir hatten den Anspruch mit den Bürgern zu diskutieren anstatt ihnen ein Gutachten vorzulegen das keiner versteht.“


„Wichtig ist, dass wir Wissenschaftler uns nicht hinter Fachchinesisch verstecken.“



 

 

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Ute Nuding
, Vertreterin der Bürgerinitiative Pro Tunnelfilter


„Für uns Bürger ist es unglaublich wichtig, politische Entscheidungen nachvollziehen zu können.“

„Man muss früh mit solchen Dialogprozessen anfangen und bei allen Beteiligten für Offenheit sorgen.“