BMBF stellt neues Fachprogramm GEO:N vor

Mit dem neuen Fachprogramm "Geoforschung für Nachhaltigkeit (GEO:N)" stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Schwerpunkte seiner geowissenschaftlichen Forschungsförderung für die nächsten Jahre vor. Mit GEO:N soll die erfolgreiche Förderung des BMBF auf dem Gebiet der Geowissenschaften fortgeführt werden.
Glühender Lavastrom (juancat/iStock/thinkstock)
Glühender Lavastrom
Foto: juancat/iStock/thinkstock

Die Schwerpunkte des Programms GEO:N liegen im Bereich der terrestrischen und marinen Geowissenschaften sowie der geowissenschaftlichen Erdbeobachtung. Dabei stehen Fragestellungen zur Erkundung und Nutzung unterirdischer Geosysteme im Mittelpunkt der Förderung oder die Früherkennung von Naturgefahren. Auch die Untersuchung des Paläoklimas oder die umweltverträgliche Erschließung geologischer Ressourcen sind Teil des Programms, um nur einige Beispiele zu nennen.

Dabei ist GEO:N offen angelegt, so dass über mehrere Jahre aktuelle Themenfelder identifiziert und die jeweiligen Prioritäten neu gesetzt werden können. Das Fachprogramm soll die grundlagen- und anwendungsorientierte geowissenschaftliche Forschung stärker verbinden sowie die interdisziplinäre Forschung fördern. GEO:N ist Teil des BMBF-Rahmenprogramms "Forschung für Nachhaltige Entwicklung (FONA3)".

Das neue Fachprogramm kann über das Service-Angebot »Publikationen« auf den BMBF-Webseiten kostenlos bestellt oder direkt heruntergeladen werden: https://www.bmbf.de/pub/Geoforschung_fuer_Nachhaltigkeit.pdf