DECHEMA-Preis 2014 für Karl Mayrhofer

Der DECHEMA-Preis 2014 der Max-Buchner-Forschungsstiftung geht zu gleichen Teilen an zwei herausragende Katalytiker.

Dr. Karl Mayrhofer, Max-Planck-Institut für Eisenforschung Düsseldorf, erhält den Preis für seine wegweisenden Arbeiten zur Analytik und Entwicklung korrosionsbeständiger Elektrokatalysatoren für Energiewandlungssysteme. Dr. Frank Hollmann, TU Delft, wird ausgezeichnet für seine herausragende Forschung zur Entwicklung umweltfreundlicher licht- und stromgetriebener enzymatischer Redox-Prozesse für die organische Synthese. Der DECHEMA-Preis der Max-Buchner-Forschungsstiftung ist mit insgesamt 20.000 Euro dotiert und wird im Rahmen eines Festkolloquiums am 28. November in Frankfurt übergeben.

Dr. Karl Mayrhofer leitet seit 2010 die Arbeitsgruppe „Elektrokatalyse“ am Max-Planck-Institut für Eisenforschung in Düsseldorf. Nach dem Chemiestudium an der TU Wien verbrachte er drei Jahre in den USA an der University of Texas in Austin, Texas, und am Lawrence Berkeley National Laboratory, Kalifornien, wo er seine Dissertation anfertigte. Von 2006 bis 2009 war er an der TU München als Post-Doc tätig, bevor er an das MPI in Düsseldorf wechselte. Während seiner wissenschaftlichen Laufbahn beschäftigte er sich mit verschiedensten Aspekten von Elektrokatalysatoren, von der Entwicklung neuer Untersuchungsmethoden über die Erforschung der Zusammenhänge zwischen Partikelgröße und Katalysatorleistung bis zur Untersuchung der Langzeitstabilität von Elektrokatalysatoren. 2013 erhielt er bereits den Wissenschaftspreis für Elektrochemie.
 
Dr. Karl Mayrhofer wird im Rahmen der BMBF-Fördermaßnahme „Technologien für Nachhaltigkeit und Klimaschutz - Chemische Prozesse und stoffliche Nutzung von CO2“ als Nachwuchsgruppe in der Elektrokatalyse am Max-Planck-Institut für Eisenforschung gefördert.
 
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