01.01.2009 31.12.2013
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Förderphase

Spitzenclusterwettbewerb: Spitzencluster Solarvalley Mitteldeutschland

Im Zentrum des Spitzenclusters Solarvalley Mitteldeutschland steht das Ziel Solarstrom wettbewerbsfähig zu machen. Dazu wird einem Strategiekonzept gefolgt, welches Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung eng miteinander verzahnt, damit die Weichen eines Energiewechsels stellt und die Photovoltaik als eine der bedeutendsten Energietechnologie etabliert.

Eine Voraussetzung für ein leistungsfähiges Cluster ist die Einbindung der entscheidenden Akteure in die Innovations- und Wertschöpfungskette der Region. Damit Solarstrom noch wettbewerbsfähiger wird, müssen die Herstellungskosten von Solarmodulen sinken und gleichzeitig der Wirkungsgrad steigen. Die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verfügen über die höchste Dichte an Photovoltaikunternehmen in Europa. Im Cluster Solarvalley Mitteldeutschland arbeiten die Partner aus Industrie und Forschung daran, Produkte und Produktionstechnologien der Photovoltaik zu optimieren. In 98 aufeinander abgestimmten Projekten werden die grundsätzlichen Fragestellungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette von kristallinen und Dünnschicht-Silizium-Solarmodulen bearbeitet und die Überführung in die Produktion vorbereitet.

Spitzenclusterwettbewerb:

Der themenoffen angelegte Wettbewerb soll die leistungsfähigsten Cluster aus Wissenschaft und Wirtschaft dabei unterstützen, ihre internationale Anziehungskraft zu vergrößern und sich im internationalen Wettbewerb in der Spitzengruppe zu etablieren. Durch die Unterstützung der strategischen Weiterentwicklung exzellenter Cluster soll die Umsetzung regionaler Innovationspotenziale in dauerhafte Wertschöpfung befördert werden. Es sollen folgende Ziele erreicht werden:

  • Entwicklung und Sicherung eines unverwechselbaren, herausragenden Kompetenzprofils mit hoher Innovationsfähigkeit
  • Internationale Netzwerkbildung und Kooperationen sollen den Bekanntheitsgrad und die internationale Anziehungskraft steigern
  • Entwicklung und Erprobung innovativer Kooperationsformen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft
  • Ansiedlung ausländischer Firmen
  • Bereitstellung von Personal durch gezielte Nachwuchsförderung, praxisnahe Qualifizierung sowie Gewinnung von Fach- und Führungskräften
  • Professionalisierung des Clustermanagements durch Weiterentwicklung der Managementprozesse

Drei Stoßrichtungen werden verfolgt:

  1. Ziel der Technologieentwicklung ist es, mit Innovationen die Kosten der Solarenergie zu senken. Der Wirkungsgrad der Solaranlagen muss sich weiter erhöhen, die Produktionskosten müssen sinken. Daneben soll die Zuverlässigkeit der Anlagen verbessert und deren Lebensdauer verlängert werden.
  2. Dem zu erwartenden, rasch steigenden Bedarf an Fach- und Führungskräften in der Solarbranche muss der Bereich Bildung Rechnung tragen. Schlüssel dafür ist ein integrales länderübergreifendes Bildungssystem. Es verknüpft sowohl die Schulbildung, Facharbeiterausbildung, Studienmöglichkeiten, Doktorandenausbildung als auch Weiterbildung und Umschulung.
  3. Ein Clustermanagement steht den Solar-Unternehmen als zentraler Anlaufpunkt zur Seite. Es koordiniert die Photovoltaik-Aktivitäten in der Region und unterstützt den Ausbau eines Solar-Netzwerkes.

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