01.01.2006 06.11.2017
Bewerbungsphase
Auswahlphase
Förderphase

Wirtschaftswissenschaften für Nachhaltigkeit (WiN I)

Die förderpolitischen Ziele orientierten sich an der Verbesserung struktureller Schwächen wirtschaftswissenschaftlicher Forschung wie Defiziten bei der empirischen Forschung sowie zu geringer Anwendungsnähe und Politikrelevanz der Hochschulforschung.

Die 15 Projekte der ersten Bekanntmachung entwickelten ökonomische Konzepte für eine gesellschafts- und umweltverträgliche Globalisierung, entwarfen im Rahmen einer "Ökonomie nachhaltigen Konsums" Strategien zur Aktivierung und Verbreitung nachhaltigerer Konsumstile, untersuchten anhand integrierter Modelle, welche ökonomischen, ökologischen und sozialen Wechselwirkungen für eine nachhaltige Entwicklung zu beachten sind, entwickelten neue Methoden zur Bewertung von Naturkapital und Ökosystemdienstleistungen und zur Bewertung und Weiterentwicklung der ökologischen Steuerung durch Umweltpolitik. Das Thema der Nachhaltigkeitsinnovationen nahm als Querschnittsdimension einen besonderen Stellenwert ein.

Die Ergebnisse der Projekte lassen sich, bezogen auf die anwendungsorientierten bzw. wissenschaftlichen Ziele, folgendermaßen charakterisieren:

  • Anwendungsnähe und Politikrelevanz:

Handlungsempfehlungen und entscheidungsunterstützende Werkzeuge für politische Entscheidungsträger und Unternehmen (z.B. Optimierungsmodell zur Standortbestimmung von Windenergieanlagen oder Reformvorschläge für die Regulierungspraxis durch das deutsche Umweltstrafrecht);

  • Wissenschaft:

Integrierte Bewertungskonzepte, (interdisziplinäre) Modellkopplungen (z.B. Kopplung Hydrologisches Modell mit ökonomischem Optimierungsmodell).

Die Vernetzung und Synthese der Forschungsarbeiten in den 15 Projekten wurde von einem Querschnittsprojekt geleistet. Dabei sollten durch Verknüpfung der Projektforschungen und ergänzende eigene Forschung die Grundlagen für eine international sichtbare deutsche Nachhaltigkeitsökonomik gelegt werden.

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