„Bird Futures“- Kick-Off in Leipzig
Im Projekt „Bird Futures“ entwickeln Forschungsteams auf Basis von Vogeldaten Strategien zum naturnahen Erhalt von Ökosystemen. Zum ersten Austausch treffen sich die Forschenden am 7. Mai 2026 am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig.
Am 7. Mai kommen Forschende in Leipzig zum Auftakt des vom Bundesforschungsministerium geförderten Projekts „Bird Futures" zusammen. Sie tauschen sich mit Kolleginnen und Kollegen des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung aus, die in ähnlichen Projekten zu wirtschaftlichen Dimensionen und digitalen Zwillingen im Vogelschutz forschen. Zudem vernetzen sie sich mit Fachleuten aus Naturschutz, Wirtschaft und Finanzsektor.
Mit dabei sind unter anderem Projektleiterin Katrin Böhning-Gaese vom UFZ und Tobias Reiners, Vorstandsvorsitzender des Dachverbands Deutscher Avifaunisten (DDA).
Im Projekt „Bird Futures“ nutzen die Forschungsteams Vogelpopulationen als Hinweis darauf, wie sich Natur und Artenvielfalt in Europa verändern. Sie kombinieren Vogelbeobachtungen mit Umwelt- und Klimadaten und simulieren verschiedene Zukunftsszenarien. So prüfen sie, wie sich Zerstörung oder Erhalt von Lebensräumen auf die Artenvielfalt auswirkt und leiten daraus Schutzstrategien für Ökosysteme ab.