„Kommunen innovativ": Auftakttreffen der Forschungsverbünde

Wissenschaftler und Kommunen entwickeln gemeinsam Instrumente und Strategien für eine nachhaltige, demografiefeste Ortsentwicklung. Ihr Ziel: Mehr Lebensqualität für Städte und Gemeinden im Wandel. Zum Auftakt trafen sich die Beteiligten jetzt in Berlin.
Drei Personen betrachten Bebauungspläne. (DIFU/Kjell Kantak)
Kommunen innovativ: Zum Auftakt trafen sich die Beteiligten der 15 Forschungsverbünde in Berlin.
Foto: DIFU/Kjell Kantak

Die 15 Forschungsverbünde der Fördermaßnahme „Kommunen innovativ“  haben im Sommer 2016 ihre Arbeit begonnen. Sie trafen sich am 10. und 11. November 2016 in Berlin zu ihrer Auftaktveranstaltung "Aktiv die Zukunft gestalten". Teilnehmende aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands stellten einander ihre Forschungsthemen vor und behandelten übergreifende Fragen kommunaler Entwicklung. Sie diskutierten thematische Gemeinsamkeiten und mögliche Querschnittsthemen ihrer dreijährigen Forschungsvorhaben.


Schwerpunktthemen der Forschungsprojekte von „Kommunen innovativ“ sind eine nachhaltige Ortsentwicklung sowie ein demografiefester Umbau von Infrastrukturen und öffentlichen Dienstleistungen. Dafür wollen die Forschungspartner aus Wissenschaft und kommunaler Verwaltung und Politik praxistaugliche Instrumente erproben und anwenden. Das sind z. B. verlässliche Prognosen der Bevölkerungsentwicklung, regionale Entwicklungskonzepte oder neue Finanzierungsmodelle für Ortsentwicklung und öffentliche Dienstleistungen. Erprobt werden zudem neue Formen von Bürgerbeteiligung, die zivilgesellschaftliches Engagement für kommunale Entwicklung stärken. Intention aller Forschungen:  Ein nachhaltiger Umgang mit Land- und Flächenressourcen.


Unterstützt werden die Forschungsprojekte durch das wissenschaftliche Begleitvorhaben „KomKomIn“, das gemeinsam vom Deutschen Institut für Urbanistik in Kooperation mit dem Institut Raum & Energie durchgeführt wird. Es koordiniert die Vernetzung der Projekte und den Transfer der Forschungsergebnisse.