Relnvent – Vernetzungs- und Transferprojekt

Das Projekt ReInvent hat das Ziel, die BMBF-Fördermaßnahme KlimPro-Industrie fachlich und organisatorisch zu unterstützen, um Synergien zwischen den geförderten Projekten zu erzeugen und einen schnelleren Markteintritt der entwickelten Technologien zu erreichen.

Die Herstellung von Basismaterialien in den sogenannten Grundstoffindustrien ist aufgrund der damit verbundenen chemischen und physikalischen Stoffumwandlungen sehr energieintensiv und daher mit Treibhausgasemissionen belastet. Darüber hinaus entstehen in diesen Industrien Treibhausgasemissionen, die in der Natur der eingesetzten Rohstoffe und Prozesse liegen.

Reduzierungen der Treibhausgasemissionen sind mit einer gravierenden Umstellung der Prozesse verbunden. Die davon betroffenen Bereiche in den verschiedenen Industriezweigen sind komplex und betreffen sowohl materialtechnische als auch verfahrenstechnische Fragen. Diese Vielschichtigkeit erfordert eine intensive Zusammenarbeit zwischen den Vertreter:innen der beteiligten Branchen: Ein Transformationsprozess in diesen Industrien muss daher frühzeitig angestoßen und begleitet werden.

Darauf basierend hat das geplante Vernetzungs- und Transferprojekt ReInvent folgende Ziele:

  • Vernetzung und Austausch der geförderten KlimPro-Projektverbünde untereinander und zu anderen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten.
  • Austausch der Projektverbünde mit den wissenschaftlich-technischen Aktivitäten der jeweiligen Branchen.
  • Entwicklung und Implementierung einer branchenübergreifenden methodischen Basis zur Bewertung der Projektergebnisse.
  • Branchenübergreifende Einordnung der Ergebnisse.
  • Entwicklung von Strategien für die Reduzierung von Treibhausgasen und Darstellungen der Transformationspfade der deutschen Grundstoffindustrien.
  • Durchführung zentraler Veranstaltungen.
  • Evaluierung der Fördermaßnahme bezüglich der Forschungsergebnisse und erzielbarer Effizienz- und Einsparpotenziale.
  • Öffentlichkeitsarbeit, um weitere betroffene und interessierte Zielgruppen anzusprechen.
  • Unterstützung der Entwicklung neuer treibhausgasvermeidender Technologien.
  • Überprüfung neuer Technologien für eine wirtschaftliche Nutzung und Verwertung,
  • Qualifizierung neuer Ansätze und Technologien für industriegetriebene Anschlussprojekte.

Projektleitung
DECHEMA Gesellschaft für chemische Technik und Biotechnologie e.V.
Dennis Krämer
Theodor-Heuss-Allee 25
60486 Frankfurt am Main

Tel.: +49 69 7564 618
E-Mail: dennis.kraemer@dechema.de

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