FoodPlanetH – Ernährungsumfelder für planetare Gesundheit
Wie können gesunde und nachhaltige Ernährungsweisen gefördert werden? Die Nachwuchsgruppe FoodPlanetH untersucht die Wirksamkeit von Politikmaßnahmen wie Qualitätsstandards für Schulverpflegung, Nährwertkennzeichnungssysteme und Lebensmittelsteuern.
Für die menschliche Gesundheit ist die Ernährung von entscheidender Bedeutung: Ist sie ausgewogen oder einseitig? Werden unsere Lebensmittel klimafreundlich und nachhaltig produziert? Das sind nur einige der Fragen, die von den Nachwuchsforschenden von „Food-PlanetH" (Ernährungsumfelder für planetare Gesundheit) untersucht werden. Ziel des Projektes ist es, durch wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Umsetzung in die Praxis einen Beitrag dazu zu leisten, dass eine gesunde, klimafreundliche und ökologisch nachhaltige Ernährungsweise im Alltag für alle durch günstige gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen ermöglicht und gefördert wird.
Hintergrund des Projektes sind die Zusammenhänge zwischen menschlicher Gesundheit, der Gesellschaft und unseren natürlichen Lebensgrundlagen im globalen Ernährungssystem. Welche Ressourcen nutzen wir und wie nutzen wir sie? Unausgewogene Ernährungsmuster mit zu viel Fett und Zucker sind ein großer Risikofaktor für Krankheit und vorzeitigen Tod. Unser Ernährungssystem ist aber auch eine wesentliche Antriebskraft globaler Umweltveränderungen, wie etwa für ökologische Landbewirtschaftung, die wiederum positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben kann.
Die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler werden zu Politikmaßnahmen für eine gesunde und nachhaltige Ernährung forschen. Durch verbesserte Produktionstechniken, Vermeidung von Lebensmittelabfällen sowie eine Förderung gesunder und nachhaltiger Ernährungsmuster, sollen Krankheitsrisiken und der ökologische Fußabdruck von Konsumenten minimiert werden. Dabei werden Netzwerke für interdisziplinäres und intersektorales Forschen und Handeln sowie für ein gesundes und nachhaltiges Ernährungssystem mit Partnern aus Politik, Praxis und Öffentlichkeit aufgebaut.
Projektleitung:
Prof. Dr. Peter von Philipsborn
Universität Bayreuth
Lehrstuhl für Public Health Nutrition
Universitätsstraße 30
95447 Bayreuth
Tel: +49 9221-407-1150 /-1005
E-Mail: peter.philipsborn@uni-bayreuth.de
Projektpartner:
Georg-August-Universität Göttingen
Technische Universität München
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