08.09.2022 31.03.2027
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Biodiversa+ fördert Verbundvorhaben zum länderübergreifenden Biodiversitätsmonitoring und zum Wandel der Ökosysteme

Am 8. September 2022 veröffentlichte die Europäische Biodiversitätspartnerschaft – Biodiversa+ ihre zweite internationale Förderbekanntmachung. Mit der neuen Bekanntmachung sollen transnationale Forschungsprojekte zum länderübergreifenden Biodiversitätsmonitoring gefördert werden, die zu einem verbesserten Wissen über den Zustand und die Trends der biologischen Vielfalt und des Ökosystemwandels beitragen.

Am 8. September 2022 veröffentlichte die Europäische Biodiversitätspartnerschaft – Biodiversa+ ihre zweite internationale Förderbekanntmachung. Mit der neuen Bekanntmachung sollen transnationale Forschungsprojekte zum länderübergreifenden Biodiversitätsmonitoring gefördert werden, die zu einem verbesserten Wissen über den Zustand und die Trends der biologischen Vielfalt und des Ökosystemwandels beitragen.

Die Förderbekanntmachung gliedert sich in drei Unterthemen:

  1. Innovation und Harmonisierung von Methoden und Instrumenten zu Datenerfassung und -management im Biodiversitätsmonitoring,
  2. Schließung von Wissenslücken über den Zustand, die Dynamik und die Trends der biologischen Vielfalt, um den Biodiversitätsverlust umzukehren,
  3. Nutzung der verfügbaren Daten zum Biodiversitätsmonitoring.

Die Förderbekanntmachung bezieht sich auf alle Lebensräume, d.h. terrestrische, limnische und marine Ökosysteme, in Europa und international.

Projektvorschläge müssen in englischer Sprache über ein elektronisches Antragsportal (Electronic Proposal Submission System, EPSS) eingereicht werden. Es wird ein zweistufiges Antragsverfahren angewandt. Die Frist für die Einreichung der Voranträge (Pre-proposals) endet am 9. November 2022. Vollanträge (Full proposals) müssen bis zum 5. April 2023 vorgelegt werden. Hinweise zu den Einreichungs-, Zulassungs- und Bewertungskriterien und andere relevante Informationen können auf der Webseite von Biodiversa+ (https://www.biodiversa.org/2017 ) abgerufen werden.

Für die Bekanntmachung haben sich die Förderorganisationen der Europäischen Biodiversitätspartnerschaft aus 33 Ländern zusammengeschlossen, die die Forschungsprojekte gemeinsam mit der Europäischen Kommission mit über 40 Mio. Euro fördern werden. Von deutscher Seite beteiligen sich das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). Als Teil der Partnerschaft wird die Europäische Kommission diesen Call kofinanzieren und das verfügbare Forschungsbudget aufstocken. Die vollständige Liste der beteiligten Förderorganisationen ist auf den Call-Webseiten abrufbar.

Die Europäische Biodiversitätspartnerschaft Biodiversa+
Die Europäische Biodiversitätspartnerschaft Biodiversa+, die gemeinsam mit der Generaldirektion Umwelt sowie der Generaldirektion Forschung und Innovation der Europäischen Kommission im Rahmen von Horizont Europa umgesetzt wird, ist ein paneuropäisches Netzwerk von Organisationen, das Forschung zu biologischer Vielfalt, Ökosystemleistungen und naturbasierten Lösungen plant und finanziert. Die Partnerschaft umfasst aktuell 74 Förderorganisationen aus 36 Ländern. Biodiversa+ koordiniert Forschungsprogramme zwischen der EU, ihren Mitgliedstaaten und assoziierten Ländern und vernetzt Umwelt- und Forschungsministerien ebenso wie Förderorganisationen und Umweltschutzbehörden als Schlüsselpartner für die Umsetzung von Biodiversitätsforschung und -innovation.

Die Strategische Forschungs- und Innovationsagenda (SRIA) der Biodiversitätspartnerschaft sieht für den Zeitraum 2022-2028 insgesamt sechs kofinanzierte Calls (zu jeweils ca. 40 Mio. Euro) für Forschungsvorhaben, Biodiversitätsmonitoring sowie Beratungstätigkeiten an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik vor.

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