Bonner Wissenschaftsnacht lockt tausende Wissensdurstige an

Die 10. Bonner Wissenschaftsnacht fand unter dem Motto „WasserWelten“ statt. Auch die Meeresforschung des Bundesforschungsministerium war mit einem Stand präsent.
Schüler nehmen an einem Ozeanquiz teil. (Marie Heidenreich/Projektträger Jülich)
Schüler nehmen an einem Ozeanquiz teil.
Foto: Marie Heidenreich/Projektträger Jülich

Die Besucher des Wissenschaftszelts konnten auf einem Touch Tisch die Expeditionen des Forschungsschiffs SONNE verfolgen – eines der modernsten Forschungsschiffe der Welt, mit dem Forschende die Geheimnisse der Tiefsee ergründen. Infotexte vermittelten die wissenschaftlichen Hintergründe der Fahrten und in Kurzfilmen der verschiedenen Forschungsinstitute, die das Forschungsschiff SONNE nutzen, erfuhren die Besucher mehr über das Leben und Arbeiten an Bord.
Außerdem lud ein virtuelles Korallenriff zum Tauchgang per Gamecontroller durch diesen bedrohten Lebensraum ein. Wissenschaftler des Zentrums für Marine Tropenökologie präsentierten in der Animation die größten Bedrohungen für die Korallen.
In einem Quiz konnten Besucherinnen und Besucher ihr neues Wissen auch gleich unter Beweis stellen und so einen USB-Stick mit eingraviertem Forschungsschiff gewinnen. „Fische fangen mit TNT, steigende Temperaturen und Ozeanversauerung durch CO2“ identifizierte eine Schülergruppe zutreffend als Stressfaktoren für Korallen. Bei der Frage nach dem Anteil der Erdoberfläche, der von Wasser bedeckt ist, reichten die Schätzungen von 50 bis über 90 Prozent, die richtige Antwort lautet, dass rund 71 Prozent der Erde von Wasser bedeckt sind.
Das Bundesforschungsministerium fördert die Meeresforschung im Forschungsprogramm MARE:N, das Bundesforschungsministerin Johanna Wanka morgen bei der Auftaktveranstaltung des Wissenschaftsjahrs 2016*2017 "Meere und Ozeane" veröffentlichen wird.