Die Grüne Hauptstadt zieht Bilanz in Sachen Klimaschutz

Die Stadt Essen veröffentlicht bereits zum vierten Mal ihren Bilanzbericht zum "Integrierten Energie- und Klimakonzept“ und informiert damit Politik und interessierte Öffentlichkeit über die in 2014 und aktuell stattgefundenen beziehungsweise stattfindenden Aktivitäten im Bereich Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel.

Der Oberbürgermeister der Stadt Essen, Thomas Kufen, befürwortet die ehrgeizigen klimapolitischen Ziele der Stadt und lobt die konkrete Umsetzung energieeffizienter Maßnahmen vor Ort: "Die klimagerechte Weiterentwicklung unserer gebauten Infrastruktur, insbesondere unserer Wohn- und Bürogebäude sowie der Verkehrswege, ist eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen der kommenden Jahre."
Simone Raskob, Geschäftsbereichsvorstand "Umwelt und Bauen" der Stadt Essen, zieht nach sechs Jahren Laufzeit des "Integrierten Energie- und Klimakonzeptes" eine positive Bilanz: "Dieser Bericht zeigt vorbildliche Maßnahmen auf, aber ohne die Akzeptanz, Unterstützung und das Engagement der gesamten Stadtgesellschaft kann das ambitionierte Ziel der 40-prozentigen CO2-Einsparung bis 2020 jedoch nicht erreicht werden."

Der Bericht gewährt in kurzen, überschaubaren Beiträgen auf rund 60 Seiten aufschlussreiche Einblicke in ausgewählte Einzelprojekte in den verschiedenen Handlungsbereichen (kommunale Immobilien, erneuerbare Energien, Stadtplanung und Stadtentwicklung, Verkehr und Mobilität, Wirtschaft und Bevölkerung und umweltfreundliche Beschaffung) und deren erfolgreiche Umsetzung.
Erneut enthält der Bilanzbericht auch eine Zusammenfassung der wichtigsten übergeordneten Maßnahmen wie European Energy Award®, Erneuerbare Energien, Grüne Hauptstadt Europas 2017, Klimaagentur Essen (KA), Klimafolgen- und Klimaanpassung sowie Informationen zu Förderprojekten.

Auch 2014 konnten eine Vielzahl von Projekten erfolgreich umgesetzt, weitergeführt oder begonnen werden, die im Klimaschutzkonzept der Stadt Essen (IEKK) unter der Dachmarke "klima|werk|stadt|essen" definiert sind. Dies war insbesondere mit dem Gewinn des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgeschriebenen Wettbewerbes "Energieeffiziente Stadt" mit dem Projekt "Klimainitiative Essen" und der daraus resultierenden Einrichtung der Klimaagentur Essen möglich.
Neu im aktuellen Bilanzbericht ist die verstärkte Einbindung der Klimaschutzaktivitäten der Beteiligungsunternehmen und eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen. Zum Beispiel wurden die Energieeffizienzmaßnahmen des Allbau im Isinger Feld oder der Einbau der Solarabsorberanlage im Schwimmzentrum Oststadt durch die Sport und Bäderbetriebe Essen, beschrieben. Bürgersolaranlagen und eine neue Photovoltaikanlage auf dem Dach der Essener Feuerwache zeigen beispielhafte Maßnahmen im Bereich erneuerbare Energien. Innovation City Essen/ Eltingviertel und das Handlungsprogramm Essen.Neue Wege zum Wasser runden das Informationsangebot im Bereich Stadtplanung, Freiraumentwicklung und Klimaanpassung ab. Auch die umfangreichen Aktivitäten der EVAG im Projekt "Flexibel mobil" sowie die Mobilitätskampagne "Gut gemischt mobil in der Metropole Ruhr" sind wegweisende Projekte im Hinblick auf eine multimodale Mobilität in Essen.
Beispielhafte Maßnahmen im kommunalen Beschaffungswesen und Erfolgsprojekte im Bereich Umwelt und Wirtschaft haben ebenfalls eine weitreichende Wirkung hinterlassen.

Weitere Informationen zu den Berichten finden Sie unter www.klimawerkstadtessen.de/berichte