Initiativen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet

Bildung für nachhaltige Entwicklung muss gelebt werden, sie muss im Alltag der Bürger ankommen. "Ich freue mich sehr, dass das an vielen Orten schon heute der Fall ist", sagte Bundesministerin Johanna Wanka.
Mediatheksbild - mit dem Titel Initiativen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet (Photothek.net/Thomas Köhler)
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Wie kann Nachhaltigkeit fest in den Strukturen der deutschen Bildungslandschaft verankert werden? Beim ersten nationalen Agendakongress Bildung für nachhaltige Entwicklung in Berlin haben Bundesbildungsministerin Johanna Wanka und die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission  Verena Metze-Mangold Auszeichnungen an 65 Projekte verliehen, die Beispiele gelebter Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) sind.

„Bildung für nachhaltige Entwicklung muss gelebt werden, sie muss im Alltag der Bürger ankommen. Ich freue mich sehr, dass das an vielen Orten schon heute der Fall ist. Das zeigen die ersten Auszeichnungen im Weltaktionsprogramm", sagte Johanna Wanka. „Die Vielfalt der 65 Ausgezeichneten ist beeindruckend."

Die Ministerin begrüßte es, dass kleine wie große Städte beschlössen, Bildung für nachhaltige Entwicklung zum Leitbild zu machen. Sie verankerten dieses Leitbild in der Stadtentwicklung, im Alltag von Kindergärten und Schulen. Bürgerkonferenzen nähmen das Thema auf, genauso wie Initiativen, die die Energiewende lokal angingen, indem sie graue Ecken gemeinschaftlich begrünten und so zeigten, dass Klimaschutz Spaß mache.

„Erstmalig ehren wir Kommunen, Netzwerke und Lernorte, die stabile Strukturen und eine Verstetigung über BNE-Aktivitäten erreicht haben oder anstreben. Denn nur so kommen wir unserem Ziel näher, insgesamt eine nachhaltige Gesellschaft zu werden. Ich gratuliere den Ausgewählten herzlich", sagte Wanka.

Mehr Informationen finden Sie hier: https://www.bmbf.de/de/initiativen-zur-bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung-ausgezeichnet-3105.html