20.08.2025 31.12.2030
Bewerbungsphase
Auswahlphase
Förderphase

Hochschulen als Innovationslabore für nachhaltige Städte und Regionen

Mit der Fördermaßnahme "Hochschulen als Innovationslabore für nachhaltige Städte und Regionen" unterstützt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) Verbundprojekte, in denen Hochschulen gemeinsam mit Partnern in ihren Städten und Regionen passfähige Innovationen für Klimaneutralität, Ressourcenschonung und Lebensqualität entwickeln. Die Hochschulen werden so zu Impulsgebern und Reallaboren einer nachhaltigen Transformation – mit Strahlkraft weit über den Campus hinaus.

Gezielt Kräfte bündeln – Hochschulen als Teil ihrer Stadt und Region

Hochschulen sind wichtige Partner für eine nachhaltige Entwicklung – nicht nur in der Forschung, sondern auch als Teil ihrer Stadt oder Region. Sie sind eng mit ihrer Umgebung verbunden und können gemeinsam mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Kommunen, Unternehmen, Vereinen sowie Bürgerinnen und Bürgern neue Lösungen für eine klimafreundliche und lebenswerte Zukunft entwickeln.

Gemeinsame Lösungen für Schlüsselthemen entwickeln

Voraussichtlich ab Ende 2026 werden im Rahmen der Fördermaßnahme regionale Verbundprojekte gefördert, in denen Hochschulen zusammen mit mindestens zwei weiteren Partnern aus ihrer Stadt oder Region – idealerweise auch mit der Kommune – konkrete Innovationen erforschen, erproben und in die Anwendung bringen. Themenfelder, die die Projekte bearbeiten, sind:

  • klimafreundliche und vernetzte Mobilität
  • optimierte Flächen- und Gebäudenutzung
  • bezahlbarer und nachhaltiger Wohnraum
  • regionale Nachhaltigkeitsinnovationen, Ausgründungen und soziales Unternehmertum
  • blau-grüne Infrastrukturen für Klimaanpassung und Biodiversität

Umsetzung ist Key – Impulse mit Strahlkraft für nachhaltige Städte und Regionen

Wichtig ist, dass die Ergebnisse im Projekt sowie auch für andere Hochschulen und Städte wirklich umsetzbar sind. Deshalb werden in den Projekten insbesondere auch Wege erprobt, wie rechtliche Hemmnisse abgebaut, Entscheidungen organisationsübergreifend besser abgestimmt und vorhandene Mittel gezielt für nachhaltige Maßnahmen eingesetzt werden können. Bei ihrem jeweiligen Wirkungsmonitoring werden die Forschungsprojekte durch ein wissenschaftliches Begleitprojekt unterstützt. 

Mit dieser Förderung trägt das BMFTR dazu bei, Hochschulen und ihre Partner fit für die Zukunft zu machen – damit sie Treibhausgas-Emissionen senken, Ressourcen schonen, neue wirtschaftliche Chancen nutzen und die Lebensqualität vor Ort verbessern können. So werden Hochschulen zu echten Motoren des Wandels.

Die Fördermaßnahme ist Teil der Initiativen „Nachhaltigkeit in der Wissenschaft" und "Stadt-Land-Zukunft" des BMFTR. Sie unterstützt die Ziele der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie und der Agenda 2030 – insbesondere das Ziel 11 „Nachhaltige Städte und Gemeinden“.

 

Wie verläuft der Prozess von der Skizzeneinreichung bis zum Projektstart?

Nachdem Sie Ihre Skizze bis 17. November 2025 eingereicht haben, folgt die formale Prüfung durch den DLR Projektträger sowie die inhaltliche Bewertung durch externe Gutachterinnen und Gutachter. Nach Auswertung der Gutachten wird von einer Auswahl-Jury eine Förderempfehlungen abgegeben, an welcher sich das BMFTR bei der Förderentscheidung orientiert. Im Anschluss daran (voraussichtlich im März/April 2026) erhalten die ausgewählten Skizzeneinreicherinnen und -einreicher eine schriftliche Aufforderung zur Antragstellung. Die Anträge sind voraussichtlich im Juni 2026 über easy-Online beim DLR Projektträger einzureichen. Wenn alle Vorgaben des Projektträgers sowie die Auflagen der Jury erfüllt sind, wird das Projekt vom DLR Projektträger bewilligt. Ein Projektstart ist voraussichtlich frühestens zum 01. November 2026 möglich. Die meisten Projekte werden voraussichtlich Anfang 2027 starten können.

Zuletzt geändert am