Mit Mikroben nach Kupfer schürfen

Der Bio-Bergbau liefert überzeugende Lösungen, um wirtschaftlich relevante Metalle effizient und umweltschonend aus Erzen zu lösen. Neue Forschungsansätze aus dem deutsch-französischen Kooperationsprojekt EcoMetals sollen nun den Kupferabbau aus heimischen Rohstoffquellen ermöglichen. In "entdeckt", dem Forschungsmagazin aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf, wird das Kooperationsprojekt beschrieben.

Im internationalen Forschungsvorhaben EcoMetals arbeiten 15 Partner aus Frankreich, Polen und Deutschland zusammen. Gefördert wird das interdisziplinäre Projekt sowohl vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als auch als auch von der französischen Agence Nationale de la Recherche (ANR), aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums des Élysée-Vertrages.
 
Ziel des Projektes mit einer Laufzeit von drei Jahren ist es, innovative biohydrometallurgische Verfahren zur Gewinnung von Kupfer und weiterer bedeutender Begleitelemente aus primären – aus der Erde gewonnenen – und sekundären – verarbeiteten und daher wiederverwendbaren – Rohstoffen zu entwickeln. Das Fördervolumen aus öffentlichen Quellen beläuft sich auf gut fünf Millionen Euro.
 
Mehr Informationen in der aktuellen Ausgabe des Magazin "entdeckt" 2/2014 (Dezember 2014)
https://www.hzdr.de/db/Cms?pNid=2931

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Weitere Informationen zum Thema Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich zu nachhaltigen Rohstofftechnologien:
http://www.fona.de/de/17355