ReWaM-Auftaktveranstaltung

Das neue Mitglied in der NaWaM-Familie
Gruppenfoto (ReWaMnet / Gerardo Milsztein)
Teilnehmer
Foto: ReWaMnet / Gerardo Milsztein

Vernetzen, ohne sich zu verheddern – Unter diesem Motto trafen sich am 10. und 11. November 2015 170 Fachleute in der Rhein-Mosel-Halle in Koblenz zur Auftaktveranstaltung der BMBF-Fördermaßnahme „Regionales Wasserressourcen-Management für den nachhaltigen Gewässerschutz in Deutschland“ (ReWaM). Eines der wesentlichen Ziele von ReWaM ist es, die Nutzung und den Schutz der Gewässer besser zu verknüpfen. Erkenntnisse sollen die Wasserwirtschaft nachhaltig unterstützen und ihr neue Methoden, Instrumente und Entscheidungsgrundlagen zur Verfügung stellen. Die Fördermaßnahme ist Teil des Förderschwerpunktes „Nachhaltiges Wassermanagement (NaWaM)“ im Förderprogramm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung (FONA3)“ des BMBF.

An der Veranstaltung nahmen die Leiter und Koordinatoren der 14 geförderten Verbundprojekte in ReWaM, die beteiligten Projektpartner, die Projektträgerschaft Ressourcen und Nachhaltigkeit sowie das Bundesministerium für Bildung und Forschung, vertreten durch Dr. Helmut Löwe (Referat 724), teil. Ziel des Kick-Offs war die Vernetzung der Verbundprojekte untereinander, um gemeinsame Synergien zu entdecken. Organisiert und durchgeführt wurde das Event von dem Vernetzungs- und Transfervorhaben ReWaMnet, das an der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) angesiedelt ist. Im Anschluss an die Kick-Off-Veranstaltung tagte der ReWaM-Lenkungskreis zum ersten Mal.

Begrüßung und Einführung

Die Eröffnungsrede hielt Dr. Helmut Löwe und begrüßte ReWaM als neues Mitglied in der „NaWaM-Familie“. Der Wassersektor in Deutschland stehe vor großen Herausforderungen, sagte Helmut Löwe und verdeutlichte in seinem Vortrag die Notwendigkeit sowie Aktualität des BMBF-Förderschwerpunkts  Nachhaltiges Wassermanagement (NaWaM). ReWaM leiste im NaWaM-Themenfeld Wasser und Umwelt einen bedeutenden Beitrag, um die Qualität, Verfügbarkeit und den langfristigen Schutz der Oberflächen- und Grundwasserressourcen sicherzustellen, erklärte der Referent des BMBF weiter. Er sei schon gespannt auf die ersten Ergebnisse aus ReWaM und sei überzeugt, dass von ReWaM wichtige Impulse für die Gewässerbewirtschaftung in Deutschland und den europäischen Raum ausgehen würden.

„Die BMBF-Fördermaßnahme ReWaM hat das Potenzial die Begeisterung und Motivation für die Ressource Wasser über politische Grenzen hinweg zu schüren“, sagte Michael Behrendt, Leiter der BfG, und hob als zweiter Redner des Tages die Bedeutung und Chancen von ReWaM für die Wasserwirtschaft hervor. Weitere Sprecher waren Dr. Sebastian Hoechstetter vom Projektträger Jülich, Dr. Sebastian Kofalk, Leitung ReWaMnet sowie Dr. Fritz Kohmann, der Vorsitzende des ReWaM-Lenkungskreises.

Vorstellung und Vernetzung der ReWaM-Verbundprojekte

Den Schwerpunkt der Auftaktveranstaltung bildete das gegenseitige Kennenlernen der Verbundprojekte untereinander. Dazu präsentierten sich die Projekte in fünfzehnminütigen Vorträgen mit anschließenden Diskussionsrunden. Darüber hinaus hatten die Teilnehmer des Kick-Offs die Möglichkeit sich in einer Posterausstellung ein Bild von den vielfältigen Vorhaben in ReWaM zu machen. Bei angeregten Gesprächen wurden erste Anknüpfungspunkte zwischen einzelnen Verbundprojekten identifiziert, die am zweiten Tag in Workshops vertieft wurden. Die fünf Arbeitsgruppen adressierten Themen rund um das Daten-Management, computergestützten Verfahren, regionale Herausforderungen und Gemeinsamkeiten, Ansätze zur Zustands- und Leistungsbeschreibung sowie zur Praxisrelevanz und zum Technologietransfer. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen bildeten die Basis für Diskussionen im Lenkungskreis mit dem Ziel verbundprojektübergreifende Querschnittsthemen zu identifizieren.

Weiterführende Informationen zu ReWaM finden Sie hier: www.bmbf.nawam-rewam.de