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Kompetenzzentren für Klimawandel und angepasstes Landmanagement in Afrika

Wie kann Afrika die Folgen des Klimawandels bewältigen? Durch Dürren und Extremwetterereignisse werden Böden und Wälder stärker belastet. Zwei Klimakompetenzzentren im westlichen und südlichen Afrika erforschen und testen gemeinsam mit deutschen Forschungseinrichtungen Lösungen für die Anpassung der Landnutzung an den Klimawandel und bilden wissenschaftlichen Nachwuchs aus. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt sie dabei.

Im Übereinkommen von Paris haben sich die Staaten das Ziel gesetzt, weltweit die Anpassungsfähigkeit an den Klimawandel zu erhöhen. Insbesondere Entwicklungsländer sollen bei der Klimaanpassung unterstützt werden. Afrika ist vom Klimawandel bereits jetzt besonders betroffen, obwohl es der Kontinent mit den geringsten Schadstoffemissionen ist. Viele Länder des Kontinents brauchen daher eine starke Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung von Strategien und Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel. Dafür übernimmt Deutschland Verantwortung und leistet damit auch einen Beitrag zu den Zielen der Vereinten Nationen für die nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDG).

Der Sektor Landnutzung spielt eine zentrale Rolle bei der Anpassung an den Klimawandel, denn die Ökosystemleistungen der Natur wie die Bereitstellung von Sauerstoff, Nahrungsmitteln, Nährstoffen, etc. sichern die existenziellen Lebensgrundlagen der Bevölkerung. Daher stellen sich Fragen immer dringlicher, wie beispielsweise die Länder Afrikas konsequent gegen die aktuellen Klimaänderungen vor Ort vorgehen können und mit welchen Maßnahmen die Situation der Länder verbessert werden kann. Um diese Fragen wissenschaftlich fundiert zu beantworten, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit zehn Partnerländern des westlichen und fünf des südlichen Afrikas zwei regionale Kompetenzzentren für Klimawandel und nachhaltiges Landmanagement in Afrika aufgebaut. Seit dem Beitritt der Kapverden im Jahr 2019 und Guineas im Jahr 2023 besteht das Kompetenzzentrum im westlichen Afrika aus zwölf Mitgliedsländern. In den Aufbau der beiden Zentren WASCAL (West African Science Service Centre on Climate Change and Adapted Land Use) und SASSCAL (Southern African Science Service Centre for Climate Change and Adaptive Land Management) hat das BMBF seit 2012 bereits mehr als 257 Millionen Euro investiert.

SASSCAL und WASCAL stehen in ihren Regionen für exzellente akademische Ausbildung, innovative und praxisorientierte Forschung in internationaler Kooperation und den Aufbau und Betrieb von Forschungsinfrastruktur. Das übergeordnete Ziel dieser Initiative des BMBF ist es, die vom Klimawandel betroffenen afrikanischen Länder beim Aufbau von wissenschaftlichen Strukturen zu unterstützen, damit sie vor Ort selbst valide Entscheidungen zum Beispiel für nachhaltige Landnutzung, Wasserversorgung und Ernährungssicherung treffen können. Das BMBF leistet auf diese Weise einen wesentlichen Beitrag zum Aufbau einer afrikanischen Wissensgesellschaft und zur Stärkung der Potenziale für die Anpassung an den Klimawandel in Afrika.

Das BMBF ist entschlossen, die Bemühungen der afrikanischen Partnerländer im Kampf gegen die Auswirkungen des Klimawandels auch weiterhin finanziell und politisch zu unterstützen. Deshalb stellt das BMBF weitere 24,3 Millionen Euro für beide Zentren für die zweite Forschungsphase von 2021 bis 2026 bereit. Damit strebt das BMBF an, regionale und international anerkannte wissenschaftsbasierte Zentren für Klima- und Umweltdienstleistungen (Climate and Environmental Services Centre – CESC) in den jeweiligen Regionen zu etablieren. Darüber hinaus fördert das BMBF ein Projekt zur Entwicklung von Klimadienstleistungen mit zusätzlich knapp 1,2 Millionen Euro und investiert nahezu 3 Millionen Euro in die Reparatur und Modernisierung der Wetterstationen im südlichen Afrika.

Neben der Forschung betreiben beide Zentren ein Graduiertenschulprogramm in enger Zusammenarbeit mit renommierten Universitäten und Forschungseinrichtungen aus der Region und aus Deutschland. Hierfür werden allein bei WASCAL für die rund 180 Studierenden des vierten und fünften Jahrgangs, die sich aktuell in der Ausbildung befinden, zusammen 24 Millionen Euro investiert. Für SASSCAL stellt das BMBF drei Millionen Euro zur Etablierung einer ersten Graduiertenschule zum Thema „Integriertes Wasserressourcenmanagement" in Partnerschaft mit der Namibia University of Science and Technology (NUST) in Windhoek, Namibia, und dem Internationalen Zentrum für Wasserressourcen und Globalen Wandel (ICWRGC) in Koblenz bereit.

SASSCAL und WASCAL spielen auch in der internationalen Kooperation des BMBF bei grünen Wasserstofftechnologien und für den Aufbau strategischer Partnerschaften als Türöffner für den Aufbau einer globalen grünen Wasserstoffwirtschaft eine wichtige Rolle. Darin liegen enorme Chancen, denn durch den Aufbau eines nachhaltigen Energiesystems mit neuen Wertschöpfungsketten kann positive Entwicklungsdynamik entfaltet werden. Dazu werden Wissenschaft, Politik, Unternehmen und Investoren von vornherein eingebunden. Fachpersonal wird vor Ort ausgebildet und nachhaltige internationale Wissensnetzwerke werden aufgebaut.

Mit der Initiative WASCAL (West African Science Service Centre for Climate Change and Adaptive Land Management) wurde ein regionales Kompetenzzentrum für Klimawandel und nachhaltige Landnutzung im westlichen Afrika aufgebaut. Dazu arbeitet Deutschland mit den Staaten Benin, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Gambia, Ghana, Guinea, Mali, Niger, Nigeria, Senegal, Togo und den Kapverden zusammen. Das Klimakompetenzzentrum wurde 2012 durch einen Kooperationsvertrag zwischen zehn Mitgliedsländern gegründet und als internationale Organisation in der Verantwortung der afrikanischen Partnerländer etabliert. Nach dem jüngsten Beitritt durch die Kapverden und Guinea besteht WASCAL mittlerweile aus zwölf afrikanischen Mitgliedsländern. Das Zentrum hat seinen Hauptsitz in Accra, Ghana, der Sitz des Forschungs- und Datenzentrums befindet sich in Ouagadougou, Burkina Faso. Das BMBF beteiligt sich an der Entwicklung der Institution vor allem über programmorientierte Förderung für Forschung und Kapazitätsentwicklung sowie durch Investitionen in die Forschungsinfrastruktur und der Entwicklung von Klimadienstleistungen. WASCAL steht dabei in engem Austausch mit der Schwesterorganisation SASSCAL im südlichen Afrika.

Regionale Bildungs- und Forschungskapazitäten aufbauen

Ein Schwerpunkt der internationalen Institution WASCAL ist das international renommierte regionale Graduiertenschulprogramm mit thematischen Schwerpunkten im Bereich Klimawandel sowie im Bereich Erneuerbare Energien. Seit 2012 haben bereits insgesamt mehr als 480 Masterstudierende und Promovierende erfolgreich ihr Aufbaustudium und ihre Promotion abgeschlossen. Aktuell befindet sich im Bereich Klimawandel schon der fünfte Studierendenjahrgang für zwei Master- und zehn Doktorandenprogramme sowie der zweite Studiengang im Bereich Erneuerbare Energien in zwölf Mitgliedsländern aus der ECOWAS-Region in der Ausbildung. Die Programme sind langfristig ausgerichtet und werden kontinuierlich angeboten, um die notwendigen Kompetenzen vor Ort nachhaltig zu stärken und Perspektiven für den wissenschaftlichen Nachwuchs in ihren Heimatländern zu schaffen.

2021 starteten die Projekte der zweiten Forschungsprogrammphase (WRAP 2.0). Sie dient dem Ausbau der Forschungsfelder von WASCAL durch Stärkung und Konsolidierung der bereits bestehenden Partnerschaften der westafrikanischen und deutschen Wissenschaftsgemeinschaft.

Hier geht es zu den WASCAL-Forschungsverbünden

Mit der Initiative SASSCAL (Southern African Science Service Centre for Climate Change and Adaptive Land Management) wurde ein regionales Kompetenzzentrum für Klimawandel und nachhaltiges Landmanagement im südlichen Afrika aufgebaut. Teilnehmerstaaten sind Namibia, Botswana, Sambia und Angola sowie Deutschland. Südafrika hat aktuell den Status eines affiliierten Mitglieds, da es die Gründungsverträge nicht unterzeichnet hat. Das Klimakompetenzzentrum wurde 2012 durch einen Kooperationsvertrag zwischen den Mitgliedsländern gegründet. Das Zentrum hat seinen Verwaltungssitz in Windhoek, Namibia. Das BMBF unterstützt SASSCAL bei der Entwicklung der Institution, vor allem über programmorientierte Förderung für Forschung und Kapazitätsentwicklung sowie durch Investitionen in die Forschungsinfrastruktur. SASSCAL steht dabei in engem Austausch mit der Schwesterorganisation WASCAL im westlichen Afrika.

Freier Zugang zu aktuellen Wetter- und Klimadaten

Das SASSCAL-WeatherNet und das ObservationNet sind das Herzstück des Umweltdienstleistungszentrums und werden vom Open Access Data Centre (OADC) betrieben. Es besteht aus 164 automatisierten Wetterstationen, 65 Biodiversitätsobservatorien sowie der zugehörigen IT-Infrastruktur für den Datenaustausch und den freien Zugang aller bereits nach internationalem Standard erhobenen Wetter- und Klimadaten aus der Region. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für die Klimaforschung und erlaubt unter anderem die Entwicklung besserer Managementstrategien für nachhaltiges Land- und Wassermanagement, Risikoanalysen und Vorhersagen für Dürren und Fluten sowie Abschätzungen weiterer Einflüsse des Klimawandels. Alle bereits erhobenen Daten der afrikanisch-deutschen Forschungskonsortien stehen im Datenzentrum des Klima-Servicecenters kostenfrei für die weitere Nutzung durch interessierte Institutionen, internationale Forschende oder auch für die Politikberatung vor Ort zur Verfügung.

Neue Graduiertenschule zur Stärkung der regionalen Bildungs- und Forschungskapazitäten

Eine weitere Säule von SASSCAL ist die Stärkung der regionalen, menschlichen und institutionellen Kapazitäten in der Region durch die Etablierung des Graduiertenstudienprogramms (SGSP), des Alumni-Netzwerks und der nicht-akademischen Ausbildung. Diese Aktivitäten zeigen bereits erste Erfolge: Im April 2022 startete das regionale Graduiertenschulprogramm zum „Integrierten Wasserressourcenmanagement" (Integrated Water Ressource Management – IWRM) gemeinsam mit und an der Namibia University of Science and Technology (NUST) und dem deutschen Partner „International Centre for Water Resources and Global Change" (ICWRGC) eingerichtet worden. Darüber hinaus haben die ersten 63 Master- und 29 TVET-Stipendiaten (Technical Vocational Education and Training = technischen und beruflichen Aus- und Weiterbildung) im April 2023 ihr Studium beziehungsweise ihre Ausbildung im Bereich Erneuerbare Energien begonnen.

Zusätzlich zu der geplanten zweiten Forschungsphase hat das BMBF einen neuen Forschungsbereich „Wasserstoff" zur Erstellung eines Potenzial-Atlas für die Region gefördert, der bereits von der Bundesforschungsministerin vorgestellt wurde. Das Thema „Erneuerbare Energien" ist hierzu vom SASSCAL-Governing Board zu einem prioritären Thema für die Region erklärt worden.

Hier geht es zu den SASSCAL 2.0-Forschungsverbünden

Bei den beiden Kompetenzzentren für Klimawandel und angepasste Landnutzung im südlichen und westlichen Afrika (SASSCAL und WASCAL) stehen die akademische Ausbildung, die Forschungskooperationen und der Aufbau von Forschungsinfrastrukturen im Mittelpunkt. Im Graduiertenschulprogramm kooperieren afrikanische und deutsche Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Wissenschaftsorganisationen eng miteinander. Sie ermöglichen, dass junge qualifizierte Akademikerinnen und Akademiker vor Ort gut ausgebildet und in Forschungsarbeiten eingebunden werden. Die Ausbildung bietet ihnen die Chance, ihr Wissen im Heimatland erwerben und weitergeben zu können. Sie eröffnet ihnen neue berufliche Perspektiven in ihren Heimatregionen und unterstützt die Besetzung von Schlüsselpositionen in Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung für die nachhaltige Entwicklung Afrikas durch Fachkräfte aus Afrika.

Seit 2012 haben mehr als 480 Studierende die WASCAL-Graduiertenschulprogramme zu Klimawandel und Erneuerbare Energien erfolgreich abgeschlossen. Die ersten knapp 13 Studierenden der SASSCAL-Graduiertenschule im Bereich Klimawandel erhalten ihren Abschluss in 2025. Darüber hinaus haben die ersten 63 Master- und 29 TVET-Stipendiaten (Technical Vocational Education and Training = technischen und beruflichen Aus- und Weiterbildung) im April 2023 ihr Studium bzw. ihre Ausbildung im Bereich Erneuerbare Energien begonnen.

WASCAL

Das WASCAL-Graduiertenschulprogramm unterstützt und fördert die akademische Ausbildung an westafrikanischen Universitäten in Zusammenarbeit mit deutschen Partnerinstitutionen. Der Schwerpunkt der Aktivitäten liegt auf der Ausbildung von Doktoranden und Masterstudenten.
Das Graduiertenschulprogramm besteht aus zehn Doktorandenprogrammen und zwei Masterprogrammen im Bereich Klima sowie vier Masterprogrammen im Bereich Energie- und Wasserstofftechnologien.

Gastuniversität
Jedes der Doktorandenprogramme und Masterprogramme ist autonom und an einer federführenden Universität angesiedelt, die in einem Konsultationsverfahren unter den Bewerberländern ausgewählt wird. Das Klimakompetenzzentrum WASCAL unterstützt den Lehrbetrieb, vergibt Stipendien an die ausgewählten Studierenden für die Dauer des Programms und unterstützt ihre Einbindung in Forschungsaktivitäten. Alle Programme sind für Kandidatinnen und Kandidaten aller WASCAL-Länder zugänglich. Abhängig von der Anzahl der verfügbaren Plätze sollen die Gastuniversitäten in Zukunft zusätzliche selbst finanzierte Studierende zulassen. Die Programme bündeln die wissenschaftlichen und pädagogischen Stärken der Fakultäten in der westafrikanischen Region und unterstützen so qualitativ hochwertige Forschung und Ausbildung. Ein wichtiger Teil der WASCAL-Bemühungen ist die Stärkung dieser länderübergreifenden Zusammenarbeit beim Aufbau von Kapazitäten und Wissen zum Umgang mit dem Klimawandel und Erneuerbaren Energien.

Interdisziplinärer Ansatz
Ein Mehrwert wird durch die Vernetzung von Expertinnen und Experten sowie Universitätsinstituten der zehn identifizierten Schwerpunktbereiche erzielt, wodurch ein interdisziplinärer Arbeitsansatz ermöglicht wird. Dies umfasst die Lehre, die Betreuung von Studierenden und den grenzüberschreitenden Austausch von Erfahrungen.

Deutsche Partneruniversitäten
Die deutschen Partneruniversitäten arbeiten mit den Doktoranden- und Masterprogrammen zusammen, indem sie Lehrpläne entwickeln, Gastprofessuren vergeben und Studierende mitbetreuen. Darüber hinaus erhalten westafrikanische Studierende und Dozenten die Möglichkeit, an deutschen Universitäten zu forschen oder Forschungseinrichtungen der Partneruniversitäten zu besuchen.

Sprachliche Anforderungen
Alle Programme werden in Englisch angeboten, aber Bewerberinnen und Bewerber werden nicht abgelehnt, wenn sie die englische Sprache nur begrenzt beherrschen. Obligatorische Sprachkurse in Englisch werden für Graduierte angeboten.

Ressourcen und Einrichtungen
Das WASCAL-Klimakompetenzzentrum ist eine gemeinsame Ressource für alle WASCAL-Studierenden und Fakultäten, die Zugang zu allen Einrichtungen haben. Ihre Forschung ist in das Gesamtprogramm von WASCAL integriert. Das Gesamtprogramm wird von der Abteilung für Kapazitätsaufbau in der WASCAL-Zentrale in Accra koordiniert.

SASSCAL

Das SASSCAL-Graduiertenschulprogramm (SGSP) ist eine gemeinsame regionale Initiative zur Entwicklung und Umsetzung innovativer, exzellenter und kooperativer Bildungsangebote durch Doktorandenprogramme in den SASSCAL-Mitgliedsländern Angola, Botswana, Namibia, Südafrika und Sambia.
Das erste SASSCAL Graduiertenschulprogramm startete im April 2022 mit dem Schwerpunkt integriertes Wasserressourcenmanagement (IWRM) in Namibia und wird von der Namibia University of Science and Technology (NUST) in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Zentrum für Wasserressourcen und Globalen Wandel (ICWRGC) in Koblenz als deutscher Partnerinstitution durchgeführt. Darüber hinaus haben die ersten 63 Master- und 29 TVET-Stipendiaten (Technical Vocational Education and Training = technischen und beruflichen Aus- und Weiterbildung) im April 2023 ihr Studium bzw. ihre Ausbildung im Bereich Erneuerbare Energien begonnen.
Die SASSCAL-Graduiertenschule ist an die Forschungsprogramme unter der Koordination der ausgewählten Gasthochschule im jeweiligen SASSCAL-Mitgliedsland angegliedert, um eine international vergleichbare Qualität sicherzustellen. Dieses bietet den Vorteil, dass akademische Prozesse direkt an der Hochschule verwaltet werden können, die Aufnahme der Studierenden vor Ort erfolgt und individuelle Ausbildungsabschnitte in Zusammenarbeit mit der deutschen Partnerhochschule umgesetzt werden können. Die deutschen Partneruniversitäten arbeiten mit den Doktoranden-Programmen zusammen, indem sie Lehrpläne mitentwickeln, Gastprofessuren vergeben, Studierende mitbetreuen und es ihnen ermöglichen, für bis zu sechs Monate während des zweiten Studienjahres an einer Partneruniversität in Deutschland zu forschen.


Exzellenz in der Region
Das Graduiertenschulprogramm dient SASSCAL beim Aufbau und bei der Etablierung regionaler thematischer Exzellenzzentren auf der Grundlage der aktuellen Forschungsschwerpunkte. Damit strebt SASSCAL gemeinsam mit dem BMBF an, regionale und international anerkannte wissenschaftsbasierte Zentren für Klima- und Umweltdienstleistungen – Climate and Environmental Services Centre (CESC) – in den jeweiligen Regionen zu etablieren.

Zwischen 2019 und 2023 gab es zudem das Alumni-Programm „climapAfrica – Climate Research for Alumni and Postdocs in Africa", von dem viele Absolventinnen und Absolventen profitiert haben. Dieses Programm zur Förderung zukünftiger Führungskräfte in Klimaforschung und Klimaschutz wurde vom BMBF gefördert und vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) wissenschaftlich und operativ umgesetzt. Es umfasste sowohl ein Exzellenz-Postdoc-Stipendienprogramm als auch ein vielfältiges Angebot für Alumni für weiterführende Forschungsarbeiten. Bei der Umsetzung kooperierte der DAAD eng mit WASCAL und SASSCAL. Das BMBF förderte „climapAfrica" mit insgesamt 4,5 Millionen Euro.

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